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18.10.2007

Spar-Maschine

Wie sich mit Spülmaschinen Energie sparen lässt

Preiswerter als Handwäsche: der Einsatz des Geschirrspülers.Preiswerter als Handwäsche: der Einsatz des Geschirrspülers.
Mit effizienten Geschirrspülern kann man gegenüber dem Abwasch per Hand bis zu 65 Euro Strom- und Wasserkosten im Jahr sparen. Darauf macht die Initiative Energieeffizienz aufmerksam.

59 Prozent aller Haushalte verfügen inzwischen über eine Geschirrspülmaschine. Abgesehen von ihrem praktischen Nutzen haben sich die Spülmaschinen zu erstaunlich sparsamen Küchenhelfern entwickelt. Moderne, effiziente Geräte benötigen in ihren Energiesparprogrammen nur noch rund 1 kWh Strom und 13 Liter Wasser pro Spülvorgang. Damit ist der Geschirrspüler die wasser- und energieeffiziente Alternative zum herkömmlichen Handabwasch.

Ein Vergleich veranschaulicht die Unterschiede: nach einer Studie der Universität Bonn benötigt man für den Abwasch von 12 Gedecken beim Spülen von Hand durchschnittlich 46 Liter Wasser. Um diese Wassermenge zu erwärmen, werden etwa 2 kWh Energie benötigt. Wird das Wasser mit Strom erhitzt, liegen die Strom- und Wasserkosten für einen Handabwasch bei 55 Cent 1. Dagegen kostet die Säuberung der gleichen Menge Geschirr in einer stromeffizient arbeitenden Spülmaschine nur 24 Cent. Bei vier Anwendungen pro Woche bedeutet das eine jährliche Einsparung von bis zu 65 Euro. Wird das Wasser für den Handabwasch dagegen mit Gas oder Öl erhitzt, fällt die Kostenersparnis geringer aus und liegt bei rund 15 Euro im Jahr (angenommener Preis für Strom: 17 Cent je kWh; Gas/Öl: 5 Cent je kWh; für Wasser 4,50 € / 1.000 Liter Wasser).

Voraussetzung für die optimale Kosten- und Stromeinsparung ist die Nutzung der energieeffizienten
Sparprogramme, über die viele Geschirrspüler verfügen. Sie reinigen das Geschirr bei einer Temperatur von ca. 50 Grad, was bei normaler Verschmutzung völlig ausreicht. Sparprogramme benötigen zwar etwas mehr Zeit für das Reinigen, sorgen dafür aber schon mit wenig Energie für sauberes Geschirr.

Kein Warmwasser-Anschluss nötig

Ein Anschluss der Spülmaschine an die Warmwasserleitung des Hauses bietet dagegen nur begrenzt Ein-
sparmöglichkeiten. In der Regel lohnt es sich nicht, da das Wasser nur bei zwei von fünf möglichen Spülgängen aufgeheizt werden muss.

Wer sich eine neue Spülmaschine kaufen möchte, erkennt am EU-Label wie energieeffizient ein Geschirrspüler arbeitet. Es informiert mit sieben farbigen Pfeilen "von A bis G" über die Energieeffizienz der Geräte. Die Kennzeichnung Effizienzklasse "A" signalisiert dabei einen niedrigen Energieverbrauch. Für den Verbraucher lohnt sich ein genauer Blick auf die Energie- und Wasserverbrauchswerte, die auf dem EU-Label angegeben sind, da es auch innerhalb einer Effizienzklasse Unterschiede gibt.


Die Initiative EnergieEffizienz bietet mit ihrer Gerätedatenbank im Internet eine wertvolle Unterstützung bei der Auswahl energieeffizienter Haushaltsgeräte. Darunter befinden sich auch 525 Geschirrspüler. Sie ist im Internet unter www.initiative-energieeffizienz.de zu finden. Weitere Informationen rund um das Thema Energieeffizienz im Privathaushalt erhalten Verbraucher auch unter der kostenlosen Energie-Hotline: 0800 / 0 73 67 34. Die Informationskampagne zur effizienten Stromnutzung in privaten Haushalten ist ein Projekt der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.

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Ingeborg P. (Gastkommentar) schrieb am 19.09.2007 um 16:36:00:

Dieser Artikel ist für all die Hausfrauen geschrieben, die bisher noch keinen Geschirrspüler besitzen. Stichhaltige Argumente um endlich eine Spülmaschine zu bekommen. Das kurbelt dann auch die Wirtschaft an.
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