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18.06.2008

Mit Aqua-System kann alter Speicher bleiben

Wasser in Solar-Kollektoren hat Vorteile gegenüber Frostschutz-Gemisch

Funktionsweise des Paradigma Aqua-Systems für Brauchwassererwärmung mit Heizungsunterstützung.Funktionsweise des Paradigma Aqua-Systems für Brauchwassererwärmung mit Heizungsunterstützung.
Karlsbad. Paradigma vermeldet die Anfang Juni erfolgte Installation des 25.000sten AquaSystems auf einem Einfamilienhaus im saarländischen Ort Waldmohr. Seit Markteinführung im Jahr 2004 setzt Paradigma beim Aqua Solarwärme-System konsequent nur noch Wasser – anstelle des üblichen Frostschutz-Wasser-Gemisches – als Wärmeträger ein und schützt die Kollektoren mit Niedertemperaturwärme aus der Anlage vor Frost. Aufgrund der geringen Wärmeverluste der Vakuumröhrenkollektoren ist hierfür nur ein kleiner Energiebetrag von zwei bis vier Prozent des solaren Jahresenergieertrags erforderlich, der durch die Vorteile des Wassers und hoher Arbeitstemperaturen mehrfach kompensiert wird

Der Betrieb mit normalem Heizungswasser ermöglicht eine einfache, direkte Anbindung an das hauseigene Wärmenetz und ist die Voraussetzung für den Einsatz eines ertragsoptimierten und dadurch kleinen Speichers. Darüber hinaus senkt er deutlich Kosten und Dauer von Inbetriebnahme und Reparaturarbeiten, sichert eine lange Lebensdauer bei nahezu gleichbleibender Leistung und beseitigt alle Risiken, die mit der thermischen Stagnation verbunden sind.

Die mit dem Bundesinnovationspreis 2006 ausgezeichnete Aqua-Technologie von Paradigma ist fast überall sofort einsetzbar – für die Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung, sowohl bei der Nachrüstung als auch bei Neuanlagen. Mit diesem System des deutschen Marktführers im Bereich Vakuum-Röhrenkollektoren ist es leichter, eine bestehende Heizung mit einer umweltfreundlichen Solaranlage zu erweitern. Beim Aqua Solarwärme-System muss der Warmwasserspeicher in der Regel – und im Gegensatz zur bisherigen Technik – nicht ausgetauscht werden. Das Heizungswasser, das vom Kollektor kommt, erwärmt das Trinkwasser über denselben Wärmetauscher, den auch der Heizkessel nutzt. Dem Nutzer steht das solar erwärmte Wasser direkt und sofort zur Verfügung, da es oben in den Warmwasserspeicher geladen wird. Von dort aus wird auch das Warmwasser für den Verbrauch entnommen.

Wie bei der Erweiterung einer bestehenden Anlage bietet das AquaSystem auch bei der Neuinstallation einer Heizungsanlage viele Vorteile: Neben der direkten Nutzung von solar erwärmtem Wasser ist das System wesentlich wartungsfreundlicher als konventionelle Systeme, bei denen das Frostschutz-Wasser-Gemisch regelmäßig ausgetauscht werden muss. Es besteht aus weniger Komponenten und ist dadurch weniger reparaturanfällig. Obendrein verfügt das AquaSystem über eine automatische Funktionskontrolle, die bei Störungen einen akustischen Alarm auslöst. Viele konventionellen Anlagen haben diese Funktionskontrolle nicht, d.h. eine Solaranlage kann möglicherweise über sehr lange Zeiträume nicht funktionieren, ohne dass es der Anlagenbetreiber bemerkt. Bei Neuinstallationen kann die Solaranlage optional auch zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden.

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Andreas (Gastkommentar) schrieb am 15.03.2009 um 20:28:00:

Hallo
das erste was mir dazu einfällt:
wenn im Winter bei minus graden der strom ausfällt, wer zahlt daen schaden am Solar-system....

Gruss Andreas
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