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13.01.2009
Heizen mit Holz besonders beliebtRepräsentative Umfrage: Solarenergie kommt an zweiter StelleHeizen mit erneuerbaren Energien wird bei Deutschlands Hauseigentümern immer beliebter. Dies geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hervor. Besonders das Heizen mit Holz erfreut sich wachsender Beliebtheit: 46 Prozent der Hauseigentümer, die in den letzten fünf Jahren saniert haben, setzen auf diesen traditionellen Energieträger. In den Jahren davor lag der Anteil noch bei 30 Prozent. An zweiter Stelle in der Beliebtheit: Solarenergie. Ein Fünftel aller Sanierer setzt auf die Kraft der Sonne."Die Zahlen belegen, dass die erneuerbaren Energien eine immer größere Bedeutung bei der Wärmegewinnung bekommen - vor allem als zweites Energiestandbein. In Kombination mit einer guten Wärmedämmung tragen erneuerbare Energien damit entscheidend zu einer vorausschauenden und zukunftssicheren Energieversorgung bei", sagt Thomas Kwapich, Bereichsleiter bei der dena. Von den Hauseigentümern, die erneuerbare Energien bei ihrer Heizung einsetzen, sind 82 Prozent damit zufrieden. Sie klagen deutlich weniger über hohe Heizkosten als Befragte, die ohne Erneuerbare heizen. Trotzdem haben 35 Prozent der befragten Hauseigentümer noch nie saniert. Zum Handeln sähen sich 28 Prozent dieser bisher "Inaktiven" veranlasst, wenn die Energiekosten beim Betrieb der jetzigen Anlage weiter steigen würden. Weitere 22 Prozent setzen auf ihren Fachmann: nur bei einem Rat des Experten würden sie sanieren. Das Haus wird auch zunehmend als Gesamtsystem gesehen, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Ein Großteil der Befragten, die in den letzten 15 Jahren ihre Heizanlage saniert haben, hat dabei weitere Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs durchgeführt. 40 Prozent der Heizungssanierer erneuern gleichzeitig ihre Fenster, ebenso viele führen kleinere Dämmmaßnahmen durch. 23 Prozent dämmen sogar umfassend. Und: Eine Modernisierung lohnt sich immer, ob mit oder ohne Erneuerbare. 62 Prozent der sanierenden Hauseigentümer geben an, ihre Energiekosten seien geringer geworden. Die Bundesregierung unterstützt Bauherren, die erneuerbare Energien im Gebäudebereich einsetzen, mit attraktiven Fördermöglichkeiten im Marktanreizprogramm. Die dena hat einen Rechner entwickelt, um online den individuellen Fördersatz zu ermitteln. Unter www.zukunft-haus.info/foerderrechner erfahren Interessierte mehr. Leser Kommentarepumpenjoe (Gastkommentar) schrieb am 16.01.2009 um 20:23:00:
Wir sehen die Solarthermie mit gemischten Gefühlen - die Warmwasserproduktion reicht grade mal zur Heizungsunterstützung, und das zu Zeiten , in denen wir keinen hohen Heizbedarf abzudecken haben ... Grade im Winter ist die Solarthermische Produktion eher mässig und geht dementsprechend am Bedarf vorbei ! Ein vor 1984 erbautes Gebäude mit nicht grade geringen Finanzmitteln auf "Passivhaus - Standard " zu bringen ist schlichtweg ein Unding und vom Normalverdiener nicht Bezahlbar. Die Heizkosten erstmal um 50% senken und vom eingesparten Geld sinnvoll weiterzusanieren halten WIR für den vernünftigeren Weg in die Zukunft. Der Hausbrand mit sogenannten Erneuerbaren Energieen wir uns alle noch lange verfolgen, ein 100-jähriger Baum kann binnen weniger Tage oder Wochen verfeuert werden und belastet die Atmosphäre dann lange Zeit. Über kurz oder lang werden wir die verfeuerung von Brennstoffen aller Art einstellen müssen, weil die Luft zum Atmen uns in Zukunft wichtiger sein muss. Ähnlich gelagert sind die Probleme mit dem Individualverkehr, Verbrennungsmotoren sollten wir alsbald vom Planeten verbannen. |