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01.03.2008
Energie am StückMit Scheitholz preiswert heizen - Brennholz richtig lagernHolz ist einer der ältesten Energieträger der Menschheit. Mit der Industriealisierung wurde von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl oder Gas verdrängt. Mittlerweile ist er allerdings wieder auf dem Vormarsch. Denn die fossilen Brennstoffe werden in absehbarer Zeit erschöpft sein. Und schließlich verbrennt Holz Kohlendioxidneutral, es wird kein zusätzliches Kohlendioxid freigesetzt, was nicht von nachwachsenden Bäumen wieder aufgenommen wird. Angesichts der Klimadiskussion ein wichtiges Argument. Die preiswerte Art zu heizen: Scheitholz.Neben weiter verarbeiteten Formen wie Pellets oder Holzbriketts ist nach wie vor Stückholz bzw. Scheitholz sehr beliebt, weil es in der Regel die preiswerteste Art ist, sein Heim zu heizen. Einerseits haben die Hersteller mittlerweile entsprechende Anlagen für Zentralheizungen entwickelt, die gegenüber früher angebotenen Typen deutlich mehr Komfort bieten. Andererseits erfreuen sich auch Kachelöfen und Heizkamine einer deutlich zunehmenden Beliebtheit, weil sie mittlerweile sehr effizient mit dem Holz umgehen und außerdem für besondere Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden sorgen. Fast alle Holzsorten sind für die Verwendung zur Feuerung in geschlossenen Brennräumen geeignet. Nicht alle liefern allerdings den gleichen Heizwert. Am häufigsten wird Buchenholz benutzt, dessen Brennwert bei 1850 kW/h pro Raummeter liegt. 18,6 Raummeter würden damit ungefähr 3000 Litern Heizöl oder 3420 Kubikmetern Gas entsprechen. Harthölzer wie Eiche und Buche, aber auch Birke und Obsthölzer sind wegen der besseren Energieausbeute und des ruhigen Flammenbildes besonders beliebt. Woher beziehen? Kaminholz lässt sich über den Holzfachhandel beziehen, in ländlichen Regionen auch über Landwirte oder Forstämter. Die Preise differieren (nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher Transportwege) erheblich. Der Schüttraummeter Buche ist auf dem Land oft schon für 55 bis 60 Euro zu haben, kostet aber in Großstädten manchmal auch schon das Doppelte. Richtig lagern So sieht die optimale Brennholz-Lagerung aus. Grafik: www.ibt-kraemer.deWer feuchtes Holz verfeuert, verschenkt nicht nur jede Menge Energie, die dafür benötigt wird, das Wasser im Holz zu verdampfen, er riskiert auch sogenannte Versottungen im Kamin. Außerdem bildet sich im Kaminofen oder Kachelofen ein hartnäckiger Rußbelag, der sich auch auf den Glasscheiben niederlässt und relativ schwer zu entfernen ist. Wer sich nicht sicher ist, ob das gelieferte Holz noch gelagert werden muss, kann das leicht testen. Wenn man gleichgroße Holzstücke vergleicht, erkennt man frisches Holz leicht am Gewicht. Es ist fast doppelt so schwer. Außerdem bilden sich beim Verbrennen Bläschen an den Schnittstellen und es pfeift und zischt im Ofen. Richtig heizen Beim Heizen gilt: Scheite, die man mit beiden Händen umfassen kann, sind schmal genug, alles andere ist zu dick. Beim Heizen die vom Hersteller angegebene Leistung beachten; Faustregel: 1 Kilogramm Scheitholz liefert 4 Kilowatt. Ist ein Ofen mit 2 Kilowatt gelistet, sollte nicht mehr als ½ Kilogramm Holz zur gleichen Zeit verheizt werden, um nicht auf Dauer Schäden an der Metallkonstruktion zu riskieren. Die Lüftungsklappe wird erst geschlossen, wenn noch Glut und keine Flamme mehr zu sehen ist, sonst entstehen beim Verbrennen unnötig hohe Schadstoffmengen und Energie geht verloren. Leser KommentareMartin Cesna (Gastkommentar) schrieb am 20.03.2011 um 02:28:00:
Ich lagere Brennholz in den Grabbelgittern von IKEA. Die sind ausgedient billig zu haben, sie bekommen dann Rollen und zwei übereinander getürmt gehen noch durch jede Tür. Die Dinger sind mit Massen 80 x 80cm stabil und transportabel. Eine Seite wird als herunterkippbare Klappe gestaltet, zum Füllen. Bei Kleinhoz eignet sich Laubgitter für Regenrinnen gut gegen das Herausfallen. Gruss M. Cesna, Pratteln. cesna5@bluewin.ch Karl (Gastkommentar) schrieb am 01.11.2010 um 10:38:00:
@ Wolfgang: andere Quellen ( Brennholzde ) sprechen von 200l Heizöl entspechen der Heizleistung von 1 rm Buchenholz. Heinz (Gastkommentar) schrieb am 17.12.2009 um 17:22:00:
Ich kann Buchenholz bekommen welches durch Pilz befallen ist. Wirkt sich der Pilzbefall auf die Heizleistung aus? akki (Gastkommentar) schrieb am 09.07.2009 um 14:24:00:
Hallo zusammen, wir heizen seid ca. 3 jahren unser altes Haus mit einem Kaminofen. Konnten dadurch fast 70% Gaskosten einsparen. Jetzt haben wir im Garten eine Birke gefällt und gleich in kleine Scheite gespalten und gestapelt. Der Stapel ist aber noch nicht abgedeckt. Ein Bekannter sagte jetzt, das wäre nicht gut, weil das Holz durch den Regen immer wieder nass wird und dann wieder trocknet und dadurch an Brennwert verliert!! Stimmt das?? Weiß das jemand? Gruß akki Mein Name (Gastkommentar) schrieb am 31.03.2009 um 17:08:00:
Hallo Ramona, Holz natürlich im freien lagern, wegen Schimmel und Pilzbefall. Holz spalten, sägen auf gewüntschte länge und dann setzen, ca. 7-9 Monate im freien lagern. Davon ca. 3-4 Monate ohne Überdachung dann überdachen. Denn Holz trocknet am schnellsten und besten mit Wind, Sonne und Regen. Regen? Durch Wasser,dann wieder Sonne und das mehrmals wiederholt spaltet sich das Holz auf, es bekommt kleine Risse und trocknet somit schneller und besser. Natürlich das Holz überdachen wenn es ca. 14Tage nicht geregnet hat. Wenn es Sofort überdacht wird sollte es ca. 14-16 Monate im freien lagern. Mach es so wie es dein Vater schon Jahrzente lang macht. Die alten Herren haben meistens die besseren Erfahrungen. Ich hoffe dass ich Dir weiter helfen Konnte. MfG. Uli Gerd (Gastkommentar) schrieb am 19.03.2009 um 14:32:00:
Hallo Ramona,habe eben Deine Anfrage gelesen. Die Antwort findest Du eigentlich auf dieser Seite. Holz nie in geschlossenen Räumen lagern, sonst Schimmelbildung möglich. Deine Methode ist die Bessere und ich gebe Dir Recht. thomq (Gastkommentar) schrieb am 11.03.2009 um 08:36:00:
also ich habe kürzlich für einen raummeter buchenholz 52 € bezahlt - fertig gespalten und trocken inkl. anlieferung. Wolfgang (Gastkommentar) schrieb am 10.03.2009 um 15:40:00:
natürlich: Kubikmeter ! Wolfgang (Gastkommentar) schrieb am 10.03.2009 um 15:37:00:
Mit Scheitholz preiswert heizen - so die Überschrift - Wenn gleich darunter steht, dass man rechnerisch 18,6 Meter Holz mit 3.000 Liter Heizoel bzw. 3420 Kubickmeter Gas vergleichen kann ist die Ersparnis nicht so groß. Hier bei uns kostet der Meter Holz ~120,00 €uro. Oder habe ich jetzt falsch gerechnet ?? Herrmann R. (Gastkommentar) schrieb am 22.02.2009 um 14:30:00:
Hallo zusammen, ein Leinenlappen in der Grösse eines Spüllappens, leicht feucht und in etwas Asche getupft, ist das beste Werkzeug für die Reinigung de Ofentürglasscheibe. Danach mit etwas Zeitungspapier nachwischen. Kein anderes Mittel kann hier mit. Dazu kommt, dass es Umweltfreundlich ist wie Holz. Gruß Herrmann R. ramona (Gastkommentar) schrieb am 21.01.2009 um 14:24:00:
hallo zusammen, ich und mein mann haben im moment ein grosses streit thema:welches Holz ist besser Luftgetrocknet in einer umgebauten alten Scheune ohne Sonne oder wie Ich meine im Sommer von der Sonne abtrocknet das nach und nach abgetragen und in einer Holzschupfe sauber aufgeschlichtet wird so wie es mein Vater Jahrelang schon gemacht hat und es vom arbeitstechnischen aber aufwendiger ist da man es ja erst sägen dann spalten dann warten bis von der sonne trocken und dann Holzschupfe schlichten.mein Mann meint besser in der umgebauten scheune sägen ,spalten auf einen Haufen werfen und wenn ich Holz für den ofen brauche welches holen. Holz lager im moment seit ca 1 bis 3 drausen abgedeckt in ca 1m langen Stämmen aufeinandergestapelt. bitte um baldige Antworten und nützliche Tips und natürlich wer Recht hat ich oder mein Mann Danke schon in Vorraus Mit freundlichen Grüssen Ramona thomq (Gastkommentar) schrieb am 05.01.2009 um 17:45:00:
ich habe einen specksteinofen, der nach dem abbrennen noch 12 stunden die wärme hält. ich entferne nach dem abbrennen die restliche glut und fülle den ofen dann mit 3-4 scheiten für den nächsten tag. durch die ärme im ofen trocknet diese holz noch weiter herunter, so dass ich zum anfeuern nur noch ein papiertaschentuch benötige. mein holz trocknet mindestens 2 jahre gespalten im carport und mein schornsteinfeger meint, unser schornstein sei einer der saubersten in seinem kehrbezirk. übrigens lassen sich auch getrocknete eicheln oder kastanien hervorragend verbrennen, jedoch nur in geschlossenen öfen. Jackl (Gastkommentar) schrieb am 16.12.2008 um 15:38:00:
Hallo Mein Name, Kastanie, genauso wie Walnuß reinigen den Kamin, weil sie gerbsäurehaltig sind, die beim Abbrennen frei wird. Beizu viel, greift sie die Schamotte an. e.Schlang: Einen versotteten Kamin reinigt reinigt am besten der Rußkratzer (Kaminkehrer) durch Kehren oder wenns zu weit fortgeschritten ist, durch Ausbrennen. Marcus (Gastkommentar) schrieb am 07.12.2008 um 10:56:00:
Habt habt ihr schon mal über kostenloses Holz gedacht? Ich hole mein Holz von Sammelplätzen von Baumschnitt und Gartenabfällen. Denkt jetzt nicht das ich kein Geld habe, aber wenn ihr das mal anseht, was dort manch mal liegt. Ich hole schon 2 Jahre solches Holz, jetzt kann ich schon 2 Winter feuern! (von Oktober bis ungefähr Mai). Überlegt das auch mal. Leonardito (Gastkommentar) schrieb am 05.10.2008 um 22:28:00:
Ich bin überrascht, wieviel daran gesetzt wird, CO2 Emissionen zu reduzieren... obwohl... Feuerstellen sollen richtig ausgenützt auch Mobiltelefonie ersetzen... Pe.So. (Gastkommentar) schrieb am 25.09.2008 um 17:43:00:
Bin beruflich viel bei Landwirten zum Sägen und Spalten von Holz. Die lassen zumeist das Holz gleich welcher Art ( aber doch meistens Fichte ) gespalten und ungespalten ca. 1-3 Jahre aufgebeigt und unabgedeckt liegen , oft sogar noch im Wald. Erst im Verbrauchsjahr wird im Frühjahr aufgesägt und an einem luftigen und trockenen Örtchen ( auch bevorzugt Ostseite am Haus) zum finalen Trocknen geschlichtet. Der beste Spruch von einem Landwirt war : " Mein Ofen ist Anspruchslos , er frisst was er bekommt , Hauptsache es kostet nichts " - und da hat er Recht, ganz gleich ob Pappel oder Buche , nur warm machen muß es. Mein Name (Gastkommentar) schrieb am 24.09.2008 um 09:14:00:
Hallo, das freut mich dass ich so viele guet Infos gefunden habe:-)) Warum reinigt Kastanienholz den Kamin ??? oli (Gastkommentar) schrieb am 23.09.2008 um 18:13:00:
hallo ich habe mein holz seit anfang des jahres drausen sitzen aufgerissen und 1 m stücke weiss einer wie hoch die restfeuchte sein darf befohr ich es in einen gut zierkulierenden schuppen setzen kann danke schon mal Jörg (Gastkommentar) schrieb am 19.09.2008 um 19:48:00:
Info an Holzwurm. Der Heizwert von den meisten Harthölzern ( Eiche Buche Ahorn )liegt im Schnitt bei ca. 1900 Kwh pro Raummeter. Fichte und seine Brüder liegen im schnitt bei 1600 kwh. Macht rechnerisch rund 20 %. Such mal im Netz unter Heizwerte Holz. Gruß Jörg Holzwurm (Gastkommentar) schrieb am 16.09.2008 um 11:33:00:
wer hat Erfahrung bzw. wer kann mir Auskunft geben über den Heizwert von Brennholz? Um wieviel % ist der Heizwert eines Sters (=1 Raum- meter) Buchenholz höher als der eines 1 Sters Fichtenholz (bei gleichem Trockenheitsgrad)? Klaus (Gastkommentar) schrieb am 14.09.2008 um 13:13:00:
Ein schönes Bildchen haben Sie da. Aber so läuft es garantiert nicht! Warme Luft steigt nach oben. Manfred (Gastkommentar) schrieb am 12.09.2008 um 17:48:00:
und mit der kalten Asche aus dem Schwedenofen mit Zeitungspapier über die Glasscheibe gewischt und der Russ ist verschwunden............. Stephany (Gastkommentar) schrieb am 25.08.2008 um 19:04:00:
Heize seit Jahren mein altes Haus (150qm) ausschließlich mit einem Grund- und einem Schwedenofen. Vorzugsweise verbrenne ich Buche, Eiche, Esche, Kirsche aber auch Birke, Kastanie usw. Nach dem Einschlag spalte ich die Stämme und lassse sie je nach Art 1-2 Jahre im Wald liegen, bevor ich sie aufschneide. Das Holz wird luftig gelagert und nur von oben gegen Nässe geschützt. Mein Verbauch liegt bei ca 8 Rm auf 12 Monate. boller (Gastkommentar) schrieb am 18.08.2008 um 21:17:00:
habe die beste erfahrung, bei fersottetem kammien ,mit kastanienholz gemmacht .das kammin wird wie neu. Mondo (Gastkommentar) schrieb am 26.07.2008 um 20:13:00:
ich bin neuanfänger mit einem Holzofen. Die Kommentare haben mir ein gutes Stück weitergeholfen, vielen Dank. Holzhacker (Gastkommentar) schrieb am 10.05.2008 um 21:33:00:
1RM Buchenholz getrocknet wiegt ofenfertig 450 kg. Ergo sind 1000 kg keine 4,5 RM sondern ganz knapp über 2RM mein Name (Gastkommentar) schrieb am 19.03.2008 um 12:41:00:
Man sieht immer Angebote für 1000 kg Buche zum preis von ca 270€. Wenn 1RM Buche ca. 60€ kostet wiviel gewicht hat dieser denn? Dann müssten 1000kg ja ca 4.5 RM sein, ist das Richtig? Wolle (Gastkommentar) schrieb am 17.02.2008 um 10:23:00:
Ich verbrenne jedes Holz, hauptsache es ist vernünftig abgelagert und natürlich unbehandelt! Jeden Tag 1-2 Stück Birke in den Ofen reinigt sogar den Schornstein! Josef (Gastkommentar) schrieb am 04.02.2008 um 10:48:00:
Ich habe eine Grundofen und heize ihn mit ein drittel Weich- und zwei drittel Hartholz damit mein konplettes Haus . Benötige pro Jahr ca. 4 Ster Holz in meinem (fast)Passivhaus. Kosten ca. 200 €. Warmwasser wird mit Sonne erzeugt. martin.c (Gastkommentar) schrieb am 14.01.2008 um 10:51:00:
Heize Pappelholz auch in meinem Schwedenofen und muß nur mal gegenüber Hartholz mehr auflegen. mein Tip pappelholz nicht gleich abdecken sondern erst mal ne Zeit dem Wetter überlassen lasse es 1 Winter so sitzen,dann abdecken,vorher aber zumindest aufspalten denn es wird extrem Hart. damit habe ich festgestellt daß das Holz im Ofen etwas länger anhält.Ist so auch billiges heizen. e. Schlang (Gastkommentar) schrieb am 26.11.2007 um 12:06:00:
wie bekommt man einen versotterten Kamin wieder hin ? R. Kimmel (Gastkommentar) schrieb am 15.11.2007 um 11:20:00:
Die Holzfeuchte ist nicht gleich der Wassergehalt des Holzes. Dies ist ein weitverbreiteter Irrtum. Eine Restfeuchte von z.b. 25% entspricht einem Wassergehalt von 20%. Richtig ist das der Wassergehalt gem. Bundesimmessionschutzgesetz bei 20% liegen muß. I.Buiting (Gastkommentar) schrieb am 13.11.2007 um 09:10:00:
Geeignet ist jede Holzart. Wärme wird immer erzeugt. Der Brennwert ist der unterschied. Heize meinen Holzvergaser nur mit Weidenholz. Alles Prima. Geringe Kosten. H.Claassen (Gastkommentar) schrieb am 03.11.2007 um 11:31:00:
Bei den verschiedenen Brennholzarten (Scheitholz) ist darauf zu achten das der Restfeuchtegehalt im Holz unter 20% liegen muß (Bundesimmessionsschutzgesetz). M. Wilke (Gastkommentar) schrieb am 28.10.2007 um 19:12:00:
Pappel, Weide und Linde gehören zu den Weichhölzern, die relativ schnell abbrennen und wenig Energie liefern. Sie sind für Kamin und Kachelofen deshalb weniger geeignet. Fromme Hubert (Gastkommentar) schrieb am 22.10.2007 um 12:14:00:
Ist Weidenholz ebenfalls als Brennholz geeignet ?? |