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06.12.2007
Nur der Feinstaub störtHeizen mit Pellets ist (noch) günstig, hat aber auch NachteileNürnberg. Die Energiepreise kennen nur eine Richtung: nach oben. Als kostengünstige Heiz-Alternative erlebt das Wärmen mit Holz derzeit ein Revival. Noch immer gilt diese Variante als recht preiswert und klimaschonend. Doch diesen Argumenten zum Trotz: Bei den gesundheitsschädlichen Feinstaubemissionen schneiden Holzpellets-Anlagen schlechter ab als die meisten Gas- oder Ölfeuerungen, wie das Immobilienportal Immowelt.de berichtet. Zudem müssen Haushalte, die in eine Holzpellets-Anlage investieren, ebenfalls mit steigenden Kosten für den Brennstoff rechnen, da mit den Ölpreisen auch die Nachfrage nach Pellets weiter zunehmen wird. Wärme aus Holzpellets ist eine CO2-neutrale Alternative beim Heizen. Allerdings ist auf die Feinstaubbelastung zu achten.Experten zufolge bewegen sich die Feinstaub-Emissionswerte zwischen fünf und 20 Milligramm pro Kubikmeter Abluft. Das ist zwar immer noch deutlich weniger als früher beispielsweise mit klassischen Scheitholz-Kaminöfen freigesetzt wurde – die althergebrachten Holzverbrenner kommen teilweise sogar auf Werte, die über dem zulässigen Grenzwert von 150 Milligramm pro Kubikmeter Abluft liegen. Moderne Ölheizungen verursachen aber weniger als zwei Milligramm pro Kubikmeter. Wer beim Heizen mit Pellets-Anlagen Orientierung sucht, kann sich am Umweltzeichen "Blauer Engel" orientieren, das bei hohem Wirkungsgrad und niedrigen Emissionswerten für Kohlenmonoxid, organische Verbindungen, Staub und Stickoxide vergeben wird. Hochwertige Pellets sind an den Gütesiegeln DIN Plus und PVD zu erkennen. Ihren Siegeszug konnten Holzpellets antreten, weil die Nutzung dieses Brennstoffs weitgehend CO2-neutral ist. Das bedeutet, dass bei der Verbrennung der Pellets – im Gegensatz zu fossilen Energieträgern – nur die Menge an Kohlendioxid freigesetzt wird, die der Baum zuvor beim Wachstum aufgenommen hat. Holzpellets sind stäbchengroße Presslinge, die aus Holzresten wie Sägemehl und Hobelspänen hergestellt werden. Der Energiegehalt von einem Kilogramm Pellets entspricht ungefähr dem von einem halben Liter Heizöl. Wer mit seinen Pellets gut durch den Winter kommen will, benötigt einen ausreichend großen Lagerplatz dafür in seinem Keller. Die Anlage benötigt zumindest einen als Pelletslager umgebauten Kellerraum, auch Silos aus Metall oder Stoffgewebe oder ein unterirdischer Lagertank außerhalb des Gebäudes sind geeignet. Wichtig ist, dass der Pelletslagerraum trocken und staubdicht ist, berichtet Immowelt.de. Nur durch trockene Lagerbedingungen kann der Wassergehalt der Pellets dauerhaft unter zehn Prozent gehalten und damit ein konstanter Heizwert der Pellets erreicht werden. Leser KommentareMartin Müller (Gastkommentar) schrieb am 28.06.2009 um 12:55:00:
seit ca. 2 Jahren ist in meiner Nachbarschaft eine Pelletsheizung in Betrieb. Da auch Brauchwasser über die Heizung erwärmt wird, läuft die Anlage das ganze Jahr. Ich habe grundsätzlich nichts gegen diese "modernen Systeme" auch habe ich selber über eine Umrüstung von Gas auf Pellets nachgedacht. Zur Zeit denke ich nicht mehr über Pellets nach... Seit in meiner Nachbarschaft diese Heizung in Betrieb gegangen ist beobachte ich eine stärkere Verschmutzung an meinem Wohnwagen. Auf dem weiß lackiertem Blech sehe ich nun viele dunkle Stippen, die sich nur schwer entfernen lassen. Während ich früher nur einmal im Jahr den Wohnwagen äußerlich gereinigt habe, muß ich dies nun dreimal im Jahr, wenn ich mit einem sauberen Wohnwagen fahren möchte. Dieser Staub schlägt sich nicht nur auf Oberflächen nieder, genauso atmen wir ihn ein. Ich bin mal gespannt, wann es wie für Diesel-Fahrzeuge Partikelfilter gibt. Sabine Heuer (Gastkommentar) schrieb am 18.01.2008 um 17:59:00:
Rußfilter kein Thema „Blauer Engel“ für Paradigma Pelletti-Baureihe Karlsbad, 18. Januar: Die Anschaffung des energiesparenden Heizsystems Pelletskessel eine sichere Investition in die Zukunft. Zumal, wenn – wie beim Kesselhersteller Paradigma – die komplette "Pelletti" Pelletskessel-Baureihe mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet wurde. Der „Blaue Engel“ gibt beim Kohlenmonoxid sogar noch strengere Grenzwerte vor als die 2. Stufe der BImSchV. Mit diesem 1977 eingeführten Umweltsiegel werden ausschließlich Produkte gekürt, die besonders umweltfreundlich sind und zugleich hohe Ansprüche an den Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie die Gebrauchstauglichkeit erfüllen. „Mit den Paradigma Holzpellets-Systemen halten wir schon heute den ab 2014 über die Bundesimmissionsschutz-Verordnung vorgeschriebenen Grenzwert von 20 Milligramm pro Kubikmeter Abgas für neu installierte Anlagen ein. Somit müssen unsere Hightech-Kessel selbstverständlich auch nicht mit dem aktuell diskutierten Rußpartikelfilter nachgerüstet werden“, so Klaus Taafel, Geschäftsführer der Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH. Weitere Informationen: www.paradigma.de Die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG Die Paradigma Energie- und Umwelttechnik mit Sitz in Karlsbad bei Karlsruhe entwickelt und vermarktet seit 1988 ökologische Heizsysteme für den privaten Wohnungsbau. Ob Solarwärme-, Holzpellets- oder Gasbrennwert-Systeme – Ökologie und Behaglichkeit stehen bei allen Paradigma Systemen an erster Stelle. Der Hauptgesellschafter Alfred T. Ritter erhielt für sein Engagement im Bereich der Erneuerbaren Energien 2003 den Sonderpreis der Deutschen Solarpreise, verliehen durch die gemeinnützige Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien Eurosolar. Geschäftsführer von Paradigma sind: Klaus Taafel (Vorsitzender der Geschäftsführung, Forschung und Entwicklung) und René Reinhold (kaufmännischer Geschäftsführer). |