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24.04.2010

Holzvorräte in Deutschland nehmen zu

Trotz steigender Nachfrage auf dem Energiemarkt

Frankfurt. (ots) Die Holzvorräte in Deutschlands Wäldern nehmen trotz steigender Nachfrage zu. Der Zustand vieler Baumarten hat sich verbessert. Und die Kohlenstoffvorräte in den deutschen Wäldern sind weiter gestiegen. Auf diese Entwicklungen macht der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. aufmerksam, der die Hersteller moderner Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkamine sowie Pellet-Einzelöfen vertritt, in denen ein zunehmender Anteil der Holzernte energetisch zu Heizzwecken genutzt wird.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Waldfläche in Deutschland seit 1992 jedes Jahr um durchschnittlich 176 Quadratkilometer gewachsen, was in etwa der Fläche der Stadt Karlsruhe entspricht oder - in Addition - die Gesamtfläche des Saarlandes übertrifft. Auch die Holzvorräte sind seither kontinuierlich gestiegen, wie die vom Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) durchgeführte Inventurstudie 2008 belegt.

Demnach hat sich das Gesamtvolumen seit der zweiten Bundeswaldinventur im Jahre 2002 im Saldo um zwei Prozent erhöht, sodass Deutschland heute mit 3,5 Mrd. m3 über die größten Holzvorräte in ganz Europa verfügt.

Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie, das von dem Bundesforschungsinstitut, das im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) angesiedelt ist, ermittelt wurde, ist die bedeutende Funktion der deutschen Wälder als Kohlenstoffsenke. Von 2002 bis 2008 stiegen die Kohlenstoffvorräte in der ober- und unterirdischen Biomasse um ca. 4,7 Mio. t jährlich an. Damit sind in deutschen Wäldern insgesamt 1,2 Mrd. t Kohlenstoff gespeichert, was einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz darstellt. Durch die Speicherung von Kohlenstoff in langlebigen Holzprodukten wird diese Klimawirkung weiter verstärkt.


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Norbert Denzer (Gastkommentar) schrieb am 30.04.2010 um 21:50:00:


Trotzdem muss auf nicht Landwirtschaftlich genutzten Flächen der Waldbau forciert werden.
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