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23.04.2010
Brennstoffzelle erhöht ReichweiteNeues Konzept für Elektroautos vorgestellt Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung mit SFC-Brennstoffzellen. Foto: SFC Cell AG)Intelligent dimensionierte Brennstoffzellen laden bei Bedarf die Batterien an Bord vollautomatisch nach und produzieren Heizwärme für Batterie und Innenraum, um auch im Wintereinsatz die gewohnte Funktionalität und höchsten Komfort des Fahrzeugs zu gewährleisten. "Dieses Konzept ermöglicht einen Quantensprung für Batteriefahrzeuge", sagt Dr. Peter Podesser, Vorstandsvorsitzender der SFC AG. "Im Winter können reine Batteriefahrzeuge bisher nicht überzeugen - die Leistungsfähigkeit einer kalten Batterie ist unzureichend, und gleichzeitig steigt der Strombedarf durch Heizfunktionen dramatisch an. Hier bieten wir eine sinnvolle Lösung an und kombinieren auf intelligente Weise Batterie und Brennstoffzelle zur Hybridlösung. Gleichzeitig ermöglichen wir netzunabhängiges Nachladen und nehmen dem Kunden die Angst, am Zielort keine Steckdose zu finden." "Die Brennstoffzelle als Range Extender liefert Strom und Wärme. Unsere Erfahrung aus aktuellen E-Mobility-Projekten zeigt, dass beide Energieformen für Elektrofahrzeuge essentiell sind. Die Konzept- und Integrationsexpertise der ESG ermöglicht uns, eine integrierte Lösung zur optimalen Nutzung von Wärme und elektrischer Energie zu schaffen. Energiemanagement und Betriebsstrategie passen sich an Situation und Nutzer an", so Wolfgang Sczygiol, Leiter Geschäftsbereich Automotive und Mitglied der Geschäftsleitung der ESG. Kraft-Wärme-Kopplung (KWK, engl. CHP für Combined Heat and Power) im Elektrofahrzeug ist die gleichzeitige Gewinnung von elektrischem Strom und nutzbarer Wärme für Heizzwecke oder die Batteriekonditionierung. Vorteil der KWK ist die erhöhte Reichweite, da Strom unmittelbar an Bord - während der Fahrt, im Stand und beim Parken - erzeugt und in die Batterie eingespeist wird. Dadurch steht zudem genügend Strom für alle Sicherheits- und Komfortfunktionen des Fahrzeugs zur Verfügung. Durch die ständige Verbindung mit der Batterie stellt die Brennstoffzelle parallel einen optimalen Betriebszustand für die Batterie sicher und schafft damit die Voraussetzungen, dass das im Freien geparkte Elektromobil auch im Winter noch zuverlässig funktioniert ("Laternenparken"). In Verbindung mit modernen Batteriemanagementsystemen genügt eine überraschend geringe Nennleistung der Brennstoffzelle, um eine kräftige Steigerung von Reichweite und Alltagstauglichkeit des Fahrzeugs zu erzielen. Leser KommentareSkippi (Gastkommentar) schrieb am 06.05.2010 um 00:04:00:
Scheint vor allem eine Spezialität von SFC zu sein, krampfhaft eine anwendung für DMFC zu suchen, welche Unmengen von Platin benötigt, um einen schlechten elektrischen Wirkungsgrad zu erzielen. Grossmann, F. Dipl.-Ing. (TU) (Gastkommentar) schrieb am 24.04.2010 um 20:57:00:
Was Hirne sich alles ausdenken können, um einfache Dinge kümplizirt und teuer zu machen, ist kaum vorstellbar. Das gilt auch für die kopflastige Medizin !Die Brennstoffzelle (vor nahezu 200 Jahren entwickelt !), allein genügt schon um ein einfaches, unkompliziertes Fahrzeug auf den Markt zu bringen. Mit 50 Kg H2 können leicht 5000 Km gefahren werden. Die Brennstoffzelle in Verbindung mit dem Radnabenmotor und einer Karbonkarroserie ist der Auto der Zukunft, die schon Gegenwart sein könnte. Alles schon bekannt und steht in den Startlöchen! Fernost schläft nicht, und die Natur auch nicht... |