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28.09.2011

Wärmebedarf berechnen

Wasserführende Feuerstätten sind das Thema der Saison. Und es klingt ja auch wirklich verlockend: Mit dieser Technik können nachhaltige Rohstoffe effizient genutzt werden, um die konventionelle Heizungsanlage zu entlasten und so Gas und Öl einzusparen. Wenn nur die Planung nicht wäre - viele scheuen davor noch zurück. Doch dafür gibt es keinen Grund, denn eigentlich ist die Berechnung des Wärmebedarfs, die sogenannte Heizlast, gar nicht so schwer.

Die Heizlast setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Gebäudeheizung und Brauchwassererwärmung. Die Gebäudeheizung hängt vom Haustyp und der Wohnfläche ab. Und hier gibt es gewaltige Unterschiede. Ein Passivhaus benötigt pro Quadratmeter 10 bis 20 Watt, während ein schlecht gedämmter Altbau bis zu 150 Watt verschlingt. Der Brauchwasserbedarf für Küche und Bad hingegen hängt von der Haushaltsgröße ab. Hier rechnet man mit 0,5 Kilowatt (kW) pro Person.

Einfaches Rechenbeispiel: Ein älteres Haus mit 85 Quadratmetern und drei im Haushalt lebenden Personen benötigt 8,5 kW für die Heizung und 1,5 kW fürs warme Wasser. Ergibt zusammen 10 kW. Wenn hier ein modernes Gerät mit einer Nennwärmeleistung von 10 Kilowatt sechs Stunden am Tag zum Einsatz kommt, ist der Tagesbedarf zu einem Viertel gedeckt - und die Kosten für Öl oder Gas gehen um 25 Prozent zurück.

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