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17.08.2011

Mehr Sicherheit für Ethanol-Kamine

Frankfurt. Wenn zum Herbst hin die Abende kühler werden und es früher dunkel wird, erwacht die Sehnsucht nach einem Kamin mit offenem Feuer. Sowohl Eigentümer als auch Mieter von Wohnungen oder Häusern ohne Kamin-Anschluss greifen dabei immer öfter zu einem Ethanol-Kamin. Denn diese bieten Behaglichkeit und stimmungsvoll flackernde Flammen - ganz ohne Ruß und Rauch. Aber man sollte auf Sicherheit achten.

Die im Januar 2011 veröffentlichte DIN-Norm 4734-1 gibt den Verbrauchern nun die notwendige Orientierung, um ein Gerät auswählen zu können, das auch sicher ist. Denn leider ist es in der Vergangenheit wiederholt zu teils schweren Unfällen mit Ethanol-Brennern gekommen. Ursache dafür waren meist Bedienungsfehler, aber auch mangelhafte Billig-Geräte oder instabile "Tischfeuer".

Um solche Unfälle zukünftig zu vermeiden, können schon beim Kauf eines Ethanol-Kamins die Anforderungen der neuen Norm zum Teil selbst vor Ort kontrolliert werden. Hierauf macht der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. aufmerksam, unter dessen Dach sich eine eigene Fachabteilung für Ethanol-Geräte gebildet hat.

Die wichtigsten Sicherheitsmerkmale auf einen Blick:
- Eine Löschvorrichtung als fester Bestandteil der Feuerstelle.
- Bei Standgeräten ein solides Gewicht, das genügend
Standsicherheit bietet.
- Bei wandhängenden Geräten eine ausreichend stabile
Wandbefestigung.
- Bei allen Geräten eine deutlich erkennbare Füllstands-Anzeige
des Brenners.
- Ein Brennstoff-Tank, der maximal drei Liter Inhalt bei
Standgeräten und 0,5 Liter bei Tischgeräten nicht überschreitet.
- Und: Eine detaillierte Bedienungsanleitung mit klaren
Sicherheitshinweisen - insbesondere zum Anzünden, zur Belüftung
und zur notwendigen Abkühlzeit vor dem Wiederbefüllen eines noch
heißen Kamins.

Hochwertige Ethanol-Kamine erfüllen diese Kriterien. Bei Super-Billig-Angeboten ist hingegen Vorsicht geboten. Denn auch hierbei gilt: Sicherheit hat ihren Preis.

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Mein Name (Gastkommentar) schrieb am 19.08.2011 um 15:28:00:

Diese Dinger müssten dringend verboten werden. Extreme Brandgefahr. Sauerstoff im Zimmer wird verbrannt. Die Brennreste des Ethanol lösen sich ja nicht in Luft auf. Die finden sich garantiert auf den Lungenbläschen wieder.
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