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01.11.2011

Kaminöfen im Test: Nur zwei gut

Große Preisunterschiede feststellbar

Nur wenige Kaminöfen sind wirklich gut. Das ist das Ergebnis eines Test der Stiftung Warentest. Von zwölf getesteten Kaminöfen ohne Wasseranschluss wurden nur zwei mit "gut" beurteilt , sechs schnitten befriedigend ab, zwei ausreichend und zwei waren gar mangelhaft.

Offenbar hängt Qualität bei Kaminöfen oft auch mit dem Preis zusammen. Die preiswerten Modelle, der Termin Fuego und der Justus Alamao, mit 299 und 440 Euro die günstigeren Modelle im Test, holten sich nicht nur in puncto Sicherheit schlechte Noten ab, sie erreichten auch bei der Energieeffizienz gerade mal ausreichend. Dass es auch preiswert und besser geht, zeigt der Wämser KF 108-Jupiter. Er ist mit 199 Euro der billigste Ofen im Test, schneidet mit befriedigend (3,1) aber gar nicht mal schlecht ab. Allerdings wird - kein Wunder - die billige Ausführung bemängelt, die auch starke Luftströmung durch Fugen und Ritzen bedingt.

Am oberen Ende mit guten Urteilen sind die teuersten Modelle zu sehen. Der Hark 44 GT ECOplus und der Hase Jena sind mit 3100 beziehungsweise 2790 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, dafür aber in allen Prüfpunkten auch Oberliga. Bei der Energieeffizienz liegt der Hase leicht vorn, ebenso bei der Verarbeitung und der Sicherheit. Dafür punktet Hark mit noch besseren Umwelteigenschaften und etwas besserer Handhabung.

Käufer sollten grundsätzlich bei Kaminöfen auf den Wirkungsgrad achten. Der ist zum Teil richtig schlecht - am besten schnitten da noch zwei Exemplare mit Wasseranschluss ab, der Buderus Blueline für 5750 Euro und der Olsberg Tolima Aqua Compact, die insgesamt ein befriedigend erreichten, bei der Energieeffizien mit 1,7 und 2,3 aber weit vor liegen.

So umweltfreundlich wie viele Hersteller es behaupten sind Kaminöfen übrigens nicht. Die Emission gesundheitsgefährdender Stoffe wie Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Staub ist, so Stiftung Warentest, viel höher als bei anderen Heizsystemen. Von 14 Kaminöfen schnitt in diesem Punkt nur einer gut ab: der Hark 44 GT mit Staubfilter.

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