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07.08.2008
Pellets: Immer mehr HerstellerProduktionskapazität steigt auf 2,6 Millionen Tonnen im JahrPforzheim. (ots) Die Produktionskapazität für Holzpellets in Deutschland steigt dieses Jahr auf geplante 2,6 Millionen Tonnen. Dies zeigen aktuelle Erhebungen der Solar Promotion GmbH. Im vergangenen Jahr lag die Kapazität noch bei 2 Millionen Tonnen. Damals erzeugten 36 Pelletsunternehmen an 48 Standorten den Brennstoff Holzpellets. Heute sind 48 Firmen an 55 Orten aktiv. Schätzungen dieser Pelletshersteller zufolge werden in diesem Jahr rund 2,2 Millionen Tonnen Holzpellets produziert, doppelt so viele wie im Jahr 2007."Diese Zahlen spiegeln den Ausbau der Kapazitäten, den die Pelletshersteller im vergangenen Jahr betrieben haben, deutlich wider", sagt Barbara Pilz von der Solar Promotion GmbH. "Neue Unternehmen sind in den Pelletsmarkt eingetreten, bestehende haben ihre Kapazitäten erweitert, so dass die Brennstoffversorgung für den Verbraucher gesichert ist", so Pilz weiter. Die heute verfügbare Produktionskapazität von 2,6 Millionen Tonnen Holzpellets könnte bundesweit über 400.000 Häuser versorgen. Bei einer angenommenen Verbrauchsmenge von sechs Tonnen pro Gebäude also viermal so viel Pelletsheizungen, als dieses Jahr laut Schätzungen des DeutschenEnergie-Pellet-Verbandes e.V. insgesamt vorhanden sein werden. Vor allem Werke mit Produktionsleistungen zwischen 20.000 Tonnen und 50.000 Tonnen, deren Hauptabsatzmarkt der regionale Vertrieb ist, haben jüngst ihren Betrieb aufgenommen. "Ein Ende des Kapazitätsausbaus ist insgesamt noch nicht abzusehen", sagt Barbara Pilz. In den nächsten beiden Jahren werden voraussichtlich weitere 13 Standorte von 11 Holzpelletsproduzenten in Betrieb gehen. Mit deren geplanten Kapazitäten von über 700.000 Tonnen pro Jahr könnten weitere 100.000 Pelletsheizungen in Haushalten versorgt werden. Die Rohstoffbasis zur Herstellung von Holzpellets hat sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren kaum verändert. Die meisten Pelletsproduzenten beziehen ihren Rohstoff in Form von Sägemehl oder -spänen, die als Nebenprodukte der Sägewerke anfallen. Neue Rohstoffquellen sind indes im Kommen: Waldrestholz wie schwache Äste und Baumkronen oder aktuell auch Kurzumtriebsholz aus schnell wachsenden Weiden werden in den kommenden Jahren zur Rohstoffverfügbarkeit beitragen. Leser KommentareLeonardito (Gastkommentar) schrieb am 05.10.2008 um 22:18:00:
Wie ist es möglich, während global Lösungen zur Verminderung der CO2 Emissionen gesucht werden, Pellets zur neuen CO2 Produktion nachzuschieben? |