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CO2-Einsparpotentiale

Lebensmittel und Textilien in der Bilanz

Verbraucher können mit der richtigen Entscheidung für Geräte, Lebensmittel, Textilien oder Möbel Strom und Geld sparen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Eine neue Studie des Öko-Instituts im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) stellt die größten Einsparpotenziale vor.

Wer auf einen alten Gefrierschrank verzichtet und den Kühlschrank mit Gefrierfach durch ein neues Modell der Energieeffizienzklasse A++ ersetzt, spart bis zu 76 Prozent Strom und CO2, fand die Studie heraus. Ein Gasherd reduziert die Energiekosten und den CO2-Wert im Vergleich zu einem klassischen Vier-Platten-Elektroherd um bis zu 45 Prozent.

Auch Lebensmittel beeinflussen die Klimabilanz

Auch die Wahl der Lebensmittel beeinflusst die Klimabilanz eines Haushalts. Auf ein Kilogramm Rindfleisch etwa entfallen umgerechnet 15,5 Kilogramm CO2. Ein Kilo frischer Spinat kommt hingegen nur auf 0,2 Kilogramm CO2. Bio-Produkte verursachen laut Öko-Institut meist weniger klimaschädliche Gase als konventionelle Lebensmittel. Zudem weist die Studie auch CO2-Werte für Fertiggerichte und Snacks aus. Sie kommt zu dem Schluss, dass eine mediterrane Ernährung und Bio-Produkte das Klima deutlich weniger belasten als konventionelle Speisen.

Textilien: Länger tragen und seltener bügeln


Bei Textilien können Verbraucher allein durch eine umsichtige Nutzung zum Klimaschutz beitragen. Denn wie viel CO2 auf das Konto von T-Shirts oder Bettwäsche gehen, hängt neben der Produktion davon ab, wie oft Textilien gewaschen und getrocknet oder gebügelt werden. Das Öko-Institut rät, Kleidung nicht nur eine Saison zu tragen und nur so oft wie nötig bei geringer Temperatur zu waschen. Einen vergleichsweise geringen Anteil am CO2-Fußabdruck von Textilien hat der Import.
Die durchschnittliche Treibhausgas-Emission liegt in Deutschland pro Kopf und Jahr bei umgerechnet 11,5 Tonnen CO2. Etwa 15 Prozent davon entfallen auf Lebensmittel, über 25 Prozent auf den sonstigen Konsum. Das Öko-Institut geht davon aus, dass durch bewusste Kaufentscheidungen und nachhaltige Nutzung rund 33 Prozent der Emissionen im Bereich Konsum eingespart werden können. Das sind umgerechnet etwa eine Tonne CO2 im Jahr.

Bei den CO2-Angaben handelt es sich um CO2-Äquivalentwerte. Dabei wird die Wirkung aller Treibhausgase auf das Klima zum besseren Vergleich in CO2 umgerechnet.

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