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28.10.2010
Sparen beim GeschirrspülenModerne Geräte verbrauchen deutlich weniger Strom Moderne Spülmaschinen verbrauchen rund ein Drittel weniger Strom als zehn Jahre alte Modelle.Verbraucher können von dieser Entwicklung profitieren, wenn sie ihre alte Spülmaschine durch ein neues, effizientes Gerät ersetzen: So verbraucht ein modernes Gerät nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) gegenüber einem zehn Jahre alten Modell rund ein Drittel weniger Strom und Wasser. Durch einen solchen Austausch lassen sich jedes Jahr rund 30 Euro an Kosten einsparen. Beim Kauf gibt das EU-Label dem Verbraucher Orientierung zur Energieeffizienz des Wunschgerätes. Da mittlerweile fast alle verfügbaren Geräte – mehr als 90 Prozent – die beste Effizienzklasse A erreichen, sollten Verbraucher einen Blick auf den am EU-Label ausgewiesenen Stromverbrauch werfen. Besonders effiziente Geräte verbrauchen nicht mehr als 0,86 kWh pro Spülgang. Mit Hilfe der interaktiven Drehscheibe Waschen und Spülen der Initiative EnergieEffizienz auf www.stromeffizienz.de können Verbraucher die Strom- und Wasserkosten ihrer alten Spülmaschine einordnen und ermitteln, wie viel Geld sie durch den Austausch gegen ein effizienteres Gerät einsparen können. Die Angaben zum Verbrauch der eigenen Spülmaschine finden sich in den Produktunterlagen. Vor dem Neukauf eines Geschirrspülers empfiehlt es sich zu überlegen, wie groß die neue Maschine sein soll. Denn: Eine voll beladene große Geschirrspülmaschine mit Platz für 12 bis 14 Gedecke verbraucht pro Gedeck weniger Strom als eine kleine Maschine, in die nur acht bis neun Gedecke passen. Wenn es der Platz in der Küche zulässt, lohnt es sich für Mehrpersonenhaushalte daher, sich für ein größeres Gerät zu entscheiden und dieses entsprechend seltener laufen zu lassen. Trotz der Effizienz moderner Spülmaschinen lassen sich auch bei der Nutzung Kosten für Strom und Wasser einsparen. So sollte das Gerät stets im Spar- oder Umweltprogramm betrieben werden, das häufig die Bezeichnung ECO, Spar oder Intelligent trägt. Während die üblichen Spülprogramme mit einer Temperatur von bis zu 75 Grad und mehreren Spülgängen arbeiten, erhitzt das Sparprogramm das Wasser nur auf rund 50 Grad und verzichtet auf unnötige Spülgänge. Bei Geräten mit der Waschwirkung A reicht das Sparprogramm völlig aus, um das Geschirr gründlich zu reinigen. Leser KommentareRedaktion (Gastkommentar) schrieb am 30.10.2010 um 17:24:00:
Danke für den Hinweis. Natürlich sollte man, sofern die Möglichkeit besteht, Geschirrspüler grundsätzlich an warmes Wasser anschließen, das durch die Heizungsanlage erzeugt wird. Dadurch werden deutliche Kosteneinsparungen erreicht. Ihre Energie-Info.Net-Redaktion carlda (Gastkommentar) schrieb am 29.10.2010 um 20:00:00:
Warum bloß wird nicht hingewiesen auf die Möglichkeit, Erdgas-erwärmtes Wasser zu verwenden? |