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06.05.2008

Zuhause tanken

Erdgas: Können sich Fuel Maker in Deutschland durchsetzen?

Die Erdgastankstelle in der eigenen Garage. Davon träumen Fahrer von Erdgasfahrzeugen. Benötigt wird dafür lediglich ein Strom- und ein Gasanschluss – und ein Gerät, dass Erdgas entsprechend komprimiert und mit hohem Druck in den Tank befördert.
Die Erdgas-Heimtankstelle der Linz AG wird zurzeit in Österreich erprobt.Die Erdgas-Heimtankstelle der Linz AG wird zurzeit in Österreich erprobt.


Energiekonzerne wie RWE haben mit den so genannten „Fuel Makern“ bereits mehrere Jahre Erfahrungen gesammelt. Diese rund 6000 Euro teuren Langsambetankungs-Apparate wurden zeitweise sogar bezuschusst. Die Optimallösung waren sie aus Konzernsicht aber offensichtlich nicht. Denn die Befüllung der Erdgastanks eines Pkw dauert damit durchschnittlich 12 Stunden. Hinzu kommen Sicherheitsaspekte, die RWE schließlich veranlassten, ihre Fuel Maker in 2007 wieder abzurüsten und stattdessen auf den Ausbau des öffentlichen Tankstellennetzes zu setzen. Dort braucht ein durchschnittlicher Tankvorgang heute nurmehr drei Minuten.

In anderen Ländern wird unterdessen weiter an Geräten gearbeitet, die das bequeme Tanken daheim sicher ermöglichen sollen. Waren die in Deutschland erhältlichen Kompressoren bislang eher so groß wie eine Waschmaschine, ist in Österreich mittlerweile von der Linz AG ein Gerät entwickelt worden, dass so groß wie ein Koffer ist und den durchschnittlichen Pkw in vier bis fünf Stunden vollständig mit Erdgas auftanken soll. Die so genannte TankBOX wir derzeit in Feldversuchen getestet, kann aber noch nicht käuflich erworben werden.

Eine neue Generation der Heimtankstellen ist in Nordamerika und Frankreich bereits auf dem Markt. Die nur noch kaffeemaschinengroßen Kompressoren der Marke "Phill“ passen in jede Garage und kosten nur noch rund 3000 Euro.

Ob sie aber in Deutschland zugelassen werden, ist ebenso fraglich wie die Einführung der TankBOX, die sich in Deutschland anderen technischen Anforderungen unterziehen muss. Dabei geht es u.a. auch um den Schwefelgehalt im Gas und Ölrückstände aus dem Kompressor, die bei einer Kleinbetankungsanlage herausgefiltert werden müssen. Die dafür notwendigen Filter wären um ein Vielfaches größer als die Heimtankstelle selber. Entsprechende DIN-Vorgaben gibt es in Österreich nicht.

Und auch ein weiterer Aspekt spricht nicht unbedingt für die weitere Verbreitung der Haustankstellen in Deutschland: der Aufwand in Sachen Treibstoffsteuer. Weil Erdgas im Auto höher besteuert wird als bei der Beheizung eines Hauses muss vor der Zapfanlage ein Zwischenzähler installiert werden. Und der Kunde hat natürlich entsprechende Formalien beim Umgang mit dem Fiskus zu erledigen.

Für die meisten Autofahrer rechnet sich die Heimtankstelle deshalb unter dem Strich nicht. Zumal das Netz der Erdgastankstellen in Deutschland mit rund 800 Stationen im Vergleich zu anderen Ländern schon relativ dicht ist und noch weiter ausgebaut wird. Zielvorgabe bei RWE: selbst im ländlichen Bereich soll sich im Umkreis von 15 Kilometern überall eine Erdgastankstelle finden. Da muss eigentlich niemand mehr zuhause tanken.






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Erdgas schrieb am 24.02.2012 um 11:58:00:
@ Stefan

Hubs das ging etwas zu schnell.

Es gibt ab ca. 4500€ bei der Firma Apex AG, auf www.apex.eu.com, Briefverkehr: service at apex.eu.com, Tel. 0041625111192 solche Gerät zur Selbstbetankung.
Gast (Gastkommentar) schrieb am 23.03.2010 um 21:15:00:

Die derzeitigen Spritpreise sind ein Hohn. Deshalb vergleiche ich hier aktuelle Preise.

www.spritvergleich.info

Man muss sparen wo es geht.
Stefan (Gastkommentar) schrieb am 05.09.2009 um 21:40:00:

habe seit ca. 1 Jahr zwei Ergasfahrzeuge vom Energieversorger aufgekauft.
Einen VW -Bus T4 und einen Opel Astra, leider wurde die ortsnahe Tankstelle geschlossen. Daher muß ich mein Fahrzeug mit meinem angestellten durch die ganze Stadt jagen. Ca. 3/4 Arbeitsstunde und minimale Reichweite.
Daher finde ich die Betankung mit Erdgas wie in Österreich sehr ansprechbar.
Außer den steuerlichen Umständen, welche DIN oder EN DIN Normen werden hier angesprochen?
Selbst bin ich Sanitär u. Heizungsbaumeister welches die Umsetzung vereinfachen sollte, hoffe ich.
MfG stefan
Willi (Gastkommentar) schrieb am 28.06.2008 um 11:02:00:

Ich fahre einen Caddy ECOFUEL :Im Augenblick "Die"Alternative zu Benzin u,Diesel.Kann ich nur empfehlen-auch der Umwelt zuliebe. Ansonsten geb ich Verena recht ,Unsere Politiker gehören aufs Fahrrad !!!
Friedrich (Gastkommentar) schrieb am 11.06.2008 um 08:36:00:

Ich schließe mich Verenas Ausführungen an. Wie man oben sieht in dem Artikel geht es euch Politikern gar nicht wirklich um die Umwelt, sondern nur um eure Steuern. Am liebsten würdet Ihr einen Zähler schwischen die Sonne schalten und dem Akkumulator für das Auto. Und wenn dann alle anfangen Fahrrad zu fahren, werdet ihr einen Atemaufschlag verlangen, der dann im superschnell Verfahren durch den Bundesrat geputscht wird, da ja jeder der Fahrrad fährt natürlich auch mehr (wer hätte es gedacht) CO2 greenhouse gas erzeugt.Das schadet unserer Umwelt und schreit nach harter Besteuerung. Am Anfang natürlich mit großen Freibeträgen(das sich keiner aufregt) die dann jedes Jahr schön halbiert werden. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Keine Steuer, die es nicht gibt.
Verena S. (Gastkommentar) schrieb am 22.05.2008 um 11:48:00:

Liebe Frau Merkel,
machen sie endlich die steuern runter, ich muss ein sparsames auto fahren wie einen lupo um meine kosten so gering wie möglich zu halten und ihr politiker nehmt euch die frechheit raus auf unsere kosten mit luxusfressmaschinen durch die welt zu fahren.
wir bürger haben schon lange umgedacht, bei mir läuft im winter nur eine heizung, so teuer ist das leben geworden, und meine steuern zahle ich auch brav.
aber wenn es so weiter geht kann man sich bald garnichts mehr leisten, aber hauptsache ihr habt unsere kohle durch die energiekosten schön in eurem geldbeutel.
kein wunder das die deutschen in warme länder auswandern, da hat man keine energiekosten durch heizen.
und an alle mitbürger, wählt bloss nie die grünen, dann wird alles nur noch teurer.
liebe grüße an alle die sich auch über ihre energierechnungen aufregen.
DANIEL J (Gastkommentar) schrieb am 18.05.2008 um 13:42:00:
>
das war klar,in deutschland wird jeder viel für die energie bezahlen,um die steuereinnahmen zu erhöhen,schon jetzt gehört deutschland zu den teuersten ländern für energie.

Nicht so im ausland,deshalb werden die deutschen ihre energie in nachbarländern holen.


Werner B. (Gastkommentar) schrieb am 12.05.2008 um 08:35:00:

Leider ist die Menschheit noch nicht so weit,verschiedene Energieformen für alle Menschen anzubieten,die gut für die Umwelt und günstig für den Geldbeutel sind.Solange der Mensch noch Raffgier ung Gewissenlosigkeit in sich verspürt,wird Energie in Relation teuer verkauft.Dabei könnte die gesammte Erde umweltschonend mit Sonne und Wind versorgt werden.Die Chinesen werden damit beginnen.Denkt an eure Erde ihr Menschen.
Marco B. (Gastkommentar) schrieb am 06.05.2008 um 15:00:00:

Die Zielvorgabe von RWE hört sich ja gut an, aber bis wann soll das realisiert werden?
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