| Startseite | Heizung | Brennstoffe | Bauen | KFZ | Haushalt | Photovoltaik | Energieberatung | Strom | Umwelt | Forum |
|
Forum
Dieser Artikel wird im Forum diskutiert! Diskutieren Sie mit!
zum Forum Verwandte Artikel
Artikel merken
Bewerten
|
10.07.2007
Gute Sicht und gut gedämmtBeim Fensterkauf auch auf den Rahmen achten Schnitt durch ein Kunststofffenster. Foto: SchükoGebäude, in denen bislang noch eine Einfachverglasung für freien Blick nach draußen sorgte, sollten aus energetischer Sicht eigentlich schon lange der Vergangenheit angehören. Aber auch wer durch 20,30 Jahre alte Isolierverglasungen in den Garten schaut, sollte über einen Austausch nachdenken – und möglicherweise gleich den Rahmen mit in Angriff nehmen. Denn auch dort hat sich in den vergangenen Jahren in Sachen Wärmedämmung viel getan. Bei der Verglasung lassen sich die Wärmeverluste relativ gut berechnen. Der sogenannte Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), der in Watt pro Quadratmeter angegeben wird, liegt bei Einfachverglasung bei 5,8. Bei einer Außentemperatur von Minus 10 Grad liegen Innen an der Glasoberfläche – 2 Grad an. Auch eine alte Zweifach-Isolierverglasung mit Alu-Randverbund und Luftschicht ist mit einem U-Wert von 2,8 (9 Grad auf der Fensterinnenseite) lange nicht mehr Stand der Technik. Eine moderne Zweifach-Wärmeschutzverglasung mit Edelgas-Füllung liegt mit einem U-Wert von 1,1 und mindestens 14 Grad auf der Innenfläche deutlich niedriger. Eine Dreifach-Wärmeschutzverglasung schafft sogar einen U-Wert von 0,5 und mindestens 17 Grad Celsius innen. Bei den Rahmen muss natürlich zunächst die grundsätzliche Entscheidung zwischen fast wartungsfreiem Kunststoff und wohnlicherem Holz gefällt werden. Bei Kunststoff-Fenstern haben sich heute Profile mit mehreren Luftkammern durchgesetzt, die deutlich weniger Wärme durchlassen als noch vor einigen Jahren üblich. Auch Holz hat ausgezeichnete Dämmwerte – allerdings auch den Nachteil, das es regelmäßig gepflegt werden muss. Eine interessante (aber auch nicht billige) Alternative sind Kombinationen aus Holz und Aluminium. An der Außenseite sorgt eine Aluminium-Abdeckung, dass Malerarbeiten der Vergangenheit angehören, innen trägt der Holzrahmen zur Wohnlichkeit bei. Nicht vergessen sollte man bei einer geplanten Sanierung, dass Fenster nur einen Teil der Wärmedämmung eines Hauses ausmachen. Gerade in diesem Zusammenhang ist die sinnvolle Isolierung der Außenwände ein ebenfalls wichtiger Aspekt. Bleiben dort die Kältenbrücken erhalten, kann sich Raumfeuchtigkeit absetzen und Schimmel bilden. Leser Kommentare |