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10.07.2007

Gut gedämmt, hält Wärme besser

Was sich mit welchen Maßnahmen sparen lässt

Je höher die Energiepreise steigen, desto mehr lohnt sich für Hauseigentümer eine energiesparende Sanierung ihres Gebäudes. Maßnahmen wie die Dämmung von Dach und Wänden oder das Erneuern der Heizungsanlage können den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten drastisch senken.
Allein durch bessere Dämmung im und am Haus lassen sich 30 Prozent Energie einsparen.Allein durch bessere Dämmung im und am Haus lassen sich 30 Prozent Energie einsparen.




Sie verschaffen dem Eigentümer langfristig mehr finanzielle Freiheit und steigern den Marktwert des Gebäudes, denn der Faktor "energetische Qualität" wird zu einem immer wichtigeren Kriterium für Käufer und Mieter. Doch wann machen sich Sanierungsmaßahmen bezahlt? Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat nachgerechnet.

Ein durchschnittliches, unsaniertes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1970 mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern verbraucht jährlich etwa 4.500 Liter Heizöl für die Raumheizung und warmes Wasser. Bei Heizölpreisen von rund 62 Euro und mehr für 100 Liter fallen Energiekosten von ca. 2.770 Euro an, von denen je nach Modernisierungsumfang bis zu 1.840 Euro eingespart werden können. Die dena hat die Wirtschaftlichkeit konkreter Modernisierungsmaßnahmen in drei verschiedenen Varianten berechnet. Den Beispielen liegt die realistische Annahme zu Grunde, dass die Energiepreise künftig um ca. 5 Prozent pro Jahr steigen werden, was noch unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre liegt.

Eine gute Dämmung der obersten Geschossdecke, der Kellerdecke und der Rohrleitungen spart bei Investitionskosten von etwa 7.500 Euro ca. 20 Prozent der benötigten Energie. Die Ersparnis liegt damit im ersten Jahr bei 550 Euro - und steigt in jedem weiteren Jahr mit den Energiepreisen um fünf Prozent. Die Investition rechnet sich damit nach 11 Jahren.


Variante 2 - Heizungserneuerung: Der Einbau einer neuen Heizungsanlage mit Brennwerttechnik und Solarwärmeanlage spart etwa 35 Prozent Energie. Das macht bei heutigen Preisen eine Einsparung von 970 Euro, die jährlich um fünf Prozent wächst. Die Investitionskosten in Höhe von ca. 12.000 Euro sind nach 10 Jahren amortisiert.

Variante 3 - "Komplett-Modernisierung": Eine umfassende Modernisierung des Gebäudes auf Neubau-Niveau beinhaltet die Dämmung der obersten Geschoss- und der Kellerdecke sowie der Rohrleitungen und der Außenwände, zusätzlich den Einbau von Wärmeschutzfenstern und einer neuen Heizungsanlage. Die Maßnahmen kosten insgesamt etwa 47.000 Euro und lösen Energiekosteneinsparungen von etwa 1.840 Euro (65 Prozent) im ersten Jahr aus. Bei einer fünfprozentigen Energiepreissteigerung pro Jahr macht sich diese Investition nach etwa 16 Jahren bezahlt.


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Josef (Gastkommentar) schrieb am 04.02.2008 um 11:09:00:

Mein Haus ist außen mit 20cm Zellulose und innen mit 7 cm Flachs gedämmt. Das Dach ist mit 25 cm Zellulose gedämmt. Das hat sich schon leicht amortisiert. Ich benötige für meinen Grundkachelofen (Hauptheizung) nur für ca. 200€ Holz pro Jahr. Zusätzlich heizt noch die Sonne durch große Fensterflächen die Zimmer und das Warmwasser durch Solakollektoren.
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