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14.10.2009

Außendämmung birgt weniger Risiken

Neue Energiesparverordnung beachten

Köln. (ots) Altbauten zu sanieren lohnt sich - gerade in Zeiten steigender Energiekosten. Denn wer es richtig anstellt, kann diese mit einer Dämmung um etwa 30 bis 50 Prozent reduzieren. Doch Achtung: Seit dem 1. Oktober gilt die neue Energieeinsparverordnung EnEV 2009. Danach müssen Sanierer von Alt-Immobilien striktere Richtlinien befolgen.

"Wer seine Wände dämmen und Fenster austauschen möchte, muss jetzt Bauteile verwenden, die eine circa 30 Prozent bessere Isolierleistung besitzen als bisher", sagt Energieberater Kai Zitzmann von TÜV Rheinland. Wesentliche Mehrkosten entstehen dadurch aber nicht, da viele Hersteller die jetzt verbindlich festgelegten Anforderungen für Fenster oder Dämmplatten bereits befolgen. Außerdem können für energetische Sanierungsvorhaben Kredite oder Zuschüsse bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau ( www.kfw.de ) beantragt werden.

Vor der Sanierung sollten Besitzer von Alt-Immobilien in jedem Fall einen unabhängigen Gebäudeenergieberater, beispielsweise von TÜV Rheinland, zu Rate ziehen. "Mit einer hochwertigen Wärmebildkamera können wir im Vorfeld ermitteln, wo am Gebäude Energieverluste auftreten und wo sich demnach eine Dämmung lohnt", erklärt Zitzmann. Übrigens lassen sich in vielen Altbauten durch die Nachrüstung einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung noch mehr Energie und Kosten sparen.

Eine kompetente Beratung sorgt dafür, dass Sanierer am Ende keine böse Überraschung erleben. Denn: Wer beim Dämmen Fehler macht und nicht auf einen funktionierenden Luftaustausch achtet, kann später Probleme mit Schimmel bekommen. Außerdem entstehen für eine Vor-Ort-Beratung nur geringe Kosten, da diese vom Staat gefördert wird. Eine bundesweite Liste kompetenter Berater finden Sanierer auf den Internetseiten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ( www.bafa.de ).

Bei der Frage, ob sich eher eine Innen- oder Außensanierung lohnt, rät Zitzmann zur letzteren Vorgehensweise: "Eine Isolierung von außen birgt weniger Risiken, da die Handhabung innen gedämmter Flächen schwieriger ist." Allerdings kann dieses Vorgehen daran scheitern, dass die betroffenen Gebäude unter Denkmalschutz stehen. Fällt die Entscheidung zugunsten einer Innendämmung, müssen angrenzende Bauteile wie etwa Wände, Decken, Fenster- und Bodenanschlüsse mit in die Planung einbezogen werden. Hierbei gilt es sicherzustellen, dass sich kein Tauwasser in der Wandkonstruktion niederschlägt und dadurch beim nächsten Frost Risse auftreten.

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Fedor K-H- Krämer (Gastkommentar) schrieb am 16.10.2009 um 12:10:00:

Hallo, ich habe mein Haus mit einer Hohlraumisolierung versehen lassen, und da ich die Fenster vorab modernisiert habe mit Thermopaine 1,3 Scheiben, sank der Wärmebedarf des Hauses von 50 kW auf 18 kW. Einzelheiten nachzulesen auf meiner Webseite: http://www.nachvornesehen.de
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