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Falsche BeratungMit Solarstrom lässt sich keine Wärmepumpe finanzierenÜber zunehmend falsche Beratung von Kunden in Sachen Solarstrom und Wärmepumpe berichtet „solid“, ein gemeinnütziges Beratungszentrum, das von regionalen Energiedienstleistern getragen wird. In letzter Zeit erkundigten sich zahlreiche Kunden nach der Möglichkeit der Verbindung von Photovoltaik und Wärmepumpe. Ihnen wurde suggeriert, dass es mit einer geeigneten Projektierung dieser beiden Techniken möglich sei, nahezu energieautark heizen. Der umweltfreundliche Strom finanziere ihre Wärmepumpe, es könne somit gleichzeitig umweltfreundlich Wärme und Strom erzeugt werden.Aus den Gesprächen heraus konnte solid erfahren, dass die Kunden über die fehlende zeitliche Übereinstimmung von Erzeugung und Bedarf nicht informiert waren. Der überwiegende Teil an Solarstrom werde nicht während der Heizperiode erzeugt. Ebenso sei es nicht möglich, die Finanzierung der Wärmepumpe mittels der Einspeisevergütung des Solarstroms zu bewerkstelligen. Die Solarstromvergütung werde komplett für die Finanzierung der Solarstromanlage benötigt. Solarstromanlagen könnten Renditen in einstelliger Höhe erreichen. Damit sei es nicht möglich, ein Heizsystem wie beispielsweise eine Wärmepumpe gegenzufinanzieren. Solid rät dazu, sich bei der Beratung in Sachen Solarstrom nicht unter Druck setzen zu lassen, immer Gegenangebote einzuholen und auf Verbrauchermessen keine Verträge oder Reservierungen zu unterschreiben, weil angeblich Fördergelder ausliefen oder bestimmte Geräte nur schwer lieferbar seien. Leser Kommentare |