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Energieberatung
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Nachholbedarf bei privaten Vermietern

Energieausweis: Potentielle Mieter sollten Nachfragen

Gut ein halbes Jahr nach Einführung des Energieausweises liegt für fast 60 Prozent der vermieteten Wohngebäude in Deutschland ein solches Dokument vor. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter Vermietern von Wohngebäuden. Dabei liegt der Anteil der Gebäude, die mit einem Energieausweis ausgestattet sind, bei gewerblichen Vermietern mit 82 Prozent deutlich höher als bei privaten Vermietern mit 31 Prozent. Ein Viertel (23 Prozent) der Vermieter weiß noch immer nicht, dass der Energieausweis bei Neuvermietung von Wohnungen oder Häusern verpflichtend ist.

Nach Energieausweis fragen

Für die meisten Mieter ein wichtiges Kriterium

Der Energieausweis für Wohngebäude genießt bereits wenige Monate nach Einführung eine relativ hohe Bekanntheit bei Mietern in Deutschland. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Insgesamt haben schon 66 Prozent der Befragten vom Energieausweis gehört oder gelesen. Nach der Definition des Energieausweises gefragt, gibt die Hälfte der Mieter treffende Antworten.

Energieausweis als Einstieg in Modernisierung

Dena empfiehlt vier Schritte auf dem Weg zum Energiepass

Im roten oder im grünen Bereich? "Energiefresser" oder sparsame Immobilie? Der Energieausweis nimmt ein Gebäude genau unter die Lupe und bewertet den Zustand von Wänden, Fenstern, Dach und Heizung. Individuelle Modernisierungsempfehlungen zeigen, mit welchen Maßnahmen der Energieverbrauch deutlich reduziert werden kann. "Für Eigentümer lohnt sich der bedarfsbasierte Energieausweis als Orientierungshilfe und optimale Basis für den Einstieg in die energetische Modernisierung", sagt Felicitas Kraus, Bereichsleiterin bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Höhere Förderung für Energieberatung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert Energieberatungen in Wohngebäuden im Rahmen des „Vor-Ort-Beratungsprogramms" durch finanzielle Zuschüsse. Die Konditionen dieses Programms werden jetzt erheblich verbessert. Eine Vor-Ort-Beratung wird nun mit bis zu 350 Euro einschließlich Stromeinsparberatung unterstützt. Zudem können jetzt auch separate Thermografiegutachten oder die zusätzliche Integration von thermografischen Untersuchungsergebnissen in den Vor-Ort-Beratungsbericht gefördert werden. Auch eine Beratung zur Stromeinsparung wird bei Bedarf einbezogen.

Neue Planungshilfe

Für Ingenieure, Energieberater, Architekten und Planer

Mit den Energiepreisen steigt auch der Informationsbedarf der Verbraucher zu den verschiedenen Aspekten der Energieeffizienz von Gebäuden. Immer mehr Hauseigentümer suchen die Beratung von Ingenieuren, Energieberatern, Architekten oder Handwerkern. Einen besonderen Reiz haben die erneuerbaren Energien, garantieren sie doch mehr Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat zur Unterstützung der Fachakteure eine Planungshilfe zum Thema Wärme aus erneuerbaren Energien erarbeitet.

Sieben Schritte zur Sanierung

Zunächst auf jeden Fall den Energieberater einschalten

Kräftig Kosten sparen, den Wohnkomfort steigern und den Wert der Immobilie erhöhen - das schafft eine energetische Sanierung. "Technisch ist es heute problemlos möglich, den Energieverbrauch eines durchschnittlichen Wohnhauses durch eine geschickte Sanierung um etwa 85 Prozent zu senken", bestätigt Felicitas Kraus, Bereichsleiterin Energieeffizienz im Gebäudebereich der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Der Sanierungsfahrplan der dena stellt in sieben Schritten vor, was zu beachten ist.

Broschüre für Hauseigentümer

Nachhaltig Energie sparen durch Kombination aus Wärmedämmung und effizienter Heizung

Falsche Energie-Ausweise

Dena warnt vor Billigangeboten im Internet

"Energieausweis nur 9,90 Euro": So oder ähnlich bewerben derzeit einzelne Firmen die Erstellung von Energieausweisen für Gebäude. Die Eigentümer müssen lediglich einen Internet-Fragebogen über den Energieverbrauch der letzen drei Jahre ausfüllen und wenig später liegt der fertige "Energieausweis" in ihrem Briefkasten. Kein Vor-Ort-Termin, kein großer Aufwand - allerdings oftmals auch kein gültiger Energieausweis.

15 Millionen Häuser sanierungsbedürftig

Mit kostenlosem Energiecheck Energie sparen

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