RSS
Twitter
 
Kontakt
Newsletter
Links
Veranstaltungen
 
Registrieren
Anmelden
 
Mediadaten

Forum
Dieser Artikel wird im Forum diskutiert! Es sind bereits 1 Beiträge vorhanden.Diskutieren Sie mit!

zum Forum
Verwandte Artikel

Artikel merken
Bewerten
sehr informativ
informativ
teilweise informativ
nicht informativ
24.12.2011

Ampera im ADAC-Test

Alltagstauglich, aber vergleichsweise teuer

Foto: ADACFoto: ADAC
Der ADAC hat als erste Verbraucherschutzinstitution den Opel Ampera einem technischen Test unterzogen. Das Ergebnis: Opel hat ein alltagstaugliches Elektroauto mit hoher Reichweite und günstigem Verbrauch entwickelt. Im ADAC Autotest, der über 300 Kriterien prüft, holte der Ampera die Gesamtnote 2,1. Top-Bewertungen gab es bei Umwelt (1,3) und Motor (1,6). Aber: Der Ampera ist mit einem Preis von mehr als 48 000 Euro vergleichsweise teuer.

Der Opel Ampera ist ein Elektroauto mit sogenanntem Reichweitenverlängerer (Range Extender). Den Antriebsstrom holt sich das Hochvoltgefährt entweder aus der Batterie oder es lässt sich den Strom vom Verbrennungsmotor produzieren. Der Elektropionier braucht keine spezielle Ladestation für E-Autos, man kann ihn an einer einfachen Haushaltssteckdose aufladen. Mit voller Batterie kommt er 40 bis 80 Kilometer weit. Dabei bleibt der Verbrennungsmotor inaktiv. Mit Benzinmotor kommt der Ampera noch einmal 500 Kilometer weiter.

Fährt man rein elektrisch und bekommt die Batterie nach 50 Kilometern – zum Beispiel beim Stopp am Arbeitsplatz – Strom, konsumiert der Ampera durchschnittlich 17,4 kWh/100 km und kommt auf einen Kohlendioxidanteil von 98 g/km. Damit ist der Opel zwar nicht so gut im Verbrauch wie der rein elektrisch fahrende Mitsubishi i-MiEV (93 g/km), allerdings ist der Ampera größer und schwerer.

Auch in puncto Sicherheit überzeugt der Opel, alle wichtigen Ausstattungen sind an Bord. Wegen seines hohen Gewichts (1720 kg) liegt der Stromer ruhig und komfortabel auf der Straße.

Das zum Ampera nahezu baugleiche Schwestermodell Chevrolet Volt ging im Frühjahr 2011, drei Wochen nach einem Crashversuch in den USA, in Flammen auf. Rückschlüsse auf die generelle Crash-Sicherheit von E-Autos lassen sich daraus laut ADAC allerdings nicht schließen. Der Automobilclub hatte 2011 ebenfalls als erste Verbraucherschutzorganisation den Mitsubishi i-MiEV einem Crashtest unterzogen. Das Ergebnis damals: Dieses E-Auto ist sicher, die Batterien blieben unversehrt. Befürchtungen, dass sich das Elektroauto als „Strombombe“ erweisen könnte, konnten eindeutig widerlegt werden.

Der ausführliche ADAC Autotest Opel Ampera ist in der aktuellen Ausgabe der ADAC Motorwelt nachzulesen.

Leser Kommentare

Kommentar schreiben:
Ihr Name:
Haben Sie Energie-Info.Net Zugangsdaten? Dann können Sie sich hier einloggen um Kommentare bequem unter Ihrem Benutzernamen zu Schreiben!


Optionen:
JA, ich möchte per Email über neue Kommentare zu diesem Artikel informiert werden.
JA, ich möchte den Energie-Info.Net Newsletter erhalten.

E-Mail Adresse:
Spamschutz:
Nummer:
Gast (Gastkommentar) schrieb am 13.01.2012 um 13:04:00:

"Fährt man rein elektrisch[...] kommt auf einen Kohlendioxidanteil von 98 g/km"

Auf wieviel kommt man denn wenn Verbrenner einschaltet und 7-8,5l /100km nimmt? Der Ampera hat zwar einen rein elektrischen Antrieb, ist aber ein Hybride - kein E-Auto.
siedla-design | Sitemap