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05.02.2011

Das Dach muss atmen

Dampfbremse wichtig im Kampf gegen Schimmel

Dampfbremsfolie SD 2 Klimastar.  Foto:     FörchDampfbremsfolie SD 2 Klimastar. Foto: Förch
Schreck für den Häuslebauer: ein durchfeuchteter Dachstuhl und dadurch entstehende Schäden an der Konstruktion und Schimmelbefall der Dämmung. Davor schützen so genannte Dampfsperren oder –bremsen. Diese lassen die Feuchtigkeit gar nicht oder nur in kontrollierten Mengen durch und schützen so den Dachstuhl aktiv gegen Kondensat.

Hochwertig, verlegefreundlich und äußerst wirksam sind die Gründe, warum sie gerne im Neubau und bei Sanierungen eingesetzt wird. Schuld an modrigen Dachkonstruktionen ist häufig ein fehlender Schutz. Obwohl hoch wirksames Dämmmaterial verbaut wird, kommt es immer wieder dazu, dass sich darin Wasser niederschlägt und den perfekten Untergrund für Schimmel bildet. Der Grund dafür sind Undichtigkeiten in der Dachhaut und Kondensat. Das letztere bildet sich durch die feucht warme Innenluft die aufgrund des Dampfdruckgefälles von innen nach aussen in die Konstruktion dringt. Im Winter herrscht im Innenraum ein höherer Druck, der kontinuierlich ausgeglichen wird. Ohne eine Dampfbremse dringt warme, feuchte Raumluft in die Dachkonstruktion und kondensiert. Im Sommer dreht sich das Druckgefälle und die wärmere Außenluft dringt ins Dach ein und ermöglicht das Austrocknen des entstandenen Kondensats. Bei einer dichten Dampfsperre wird die Austrocknung nach innen erheblich minimiert.

Als Lösung bietet Foerch die Dampfbremse Klimastar mit Sd-Wert 2m. Dieser Wert vergleicht den Diffusionswiderstand der Dampfbremse mit jener von Luft. Je höher der Wert desto höher der Diffusionswiderstand. Das bedeutet, dass sie den gleichen Diffusionswiderstand hat wie eine 2 Meter dicke Luftschicht hat und sie ist speziell für den Einsatz in Steildach- und Wandkonstruktionen ausgelegt. Sie sichert außerdem ein ausreichendes Austrocknungspotential der Bauteile, sodass eine Austrocknung nach innen stattfinden kann. Eine sukzessive Anreicherung von Kondensat wird dadurch erfolgreich verhindert.

So kann das ganze Dach „atmen“ und sorgt für ein angenehmes und gesundes Raumklima. Eingesetzt wird die Dampfbremse in der Altbausanierung ebenso wie bei Neubauten. Das 1,5 Meter breite Verbundmaterial aus einer technischen Dampfbremsmembrane und einem Trägervlies lässt sich dank seiner hohen Widerstandsfähigkeit und dem praktischen Rasterdruck schnell und einfach verlegen und mit dem passenden Systemklebeband dicht verbinden. Diese Verklebung ist dauerhaft, versichert Förch und gibt darauf 20 Jahre Gewährleistung. Für den Anschluss ans Mauerwerk bieten die Baumittel-Profis zusätzlich einen speziellen Folienkleber an. Damit ist das Dach bestens für seine Aufgaben gerüstet.

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