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26.07.2009
Dachsteine gegen SmogBraas: Neue Oberfläche neutralisiert Stickoxide Die ersten Objekte werden bereits mit dem Titano/x Dach-Stein von Braas gedeckt. Der neue Dach-Stein neutralisiert durch eine innovative Oberflächenbeschichtung Stickoxide aus der Luft. Foto: obs/BraasDie Braas-Forscher haben sich, so teilte das Unternehmen mit, die photokatalytischen Eigenschaften des Minerals Titandioxid zu eigen gemacht und daraus eine langlebige Oberflächenbeschichtung für Dach-Steine entwickelt. So baue jeder Dach-Stein gefährliche Stickoxide aus der Luft ab und verringere somit das Smog-Problem. "Wir forschen seit langer Zeit an neuen Dach-Stein-Oberflächen. Insbesondere die Möglichkeit, die Oberfläche des Dach-Steins mit umweltaktiven Eigenschaften auszustatten, stellt eine zukunftsweisende Richtung dar", betonte Dr. Rudolf Rauss, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Braas. Das Thema der Luftverschmutzung ist gerade in den Ballungsräumen mit seinen Auswirkungen auf den Lebensalltag von besonderer Bedeutung. So wird die wachsende Zahl der Atemwegserkrankungen und Allergien vor allem bei Kindern und Jugendlichen auch auf das gestiegene Verkehrsaufkommen und die zunehmende Belastung der Luft durch Stickoxide zurückgeführt. "Wir leben in einer Zeit, in der wir uns ständig fragen müssen: Welchen Beitrag zum Umweltschutz kann ich persönlich leisten, ohne dabei auf Lebensqualität zu verzichten? Mit der neuen Dach-Stein-Oberfläche kann jeder Hausbesitzer nun etwas gegen schlechte Luft tun, ohne dafür auch nur einen Finger zu krümmen", sagte Rauss weiter. Mit Hilfe von Sonnenstrahlen neutralisiert das Mineral Titandioxid schädliche Stickoxide aus der Luft. Dabei nutze sich, so das Unternehmen, die mineralische Oberfläche mit ihrer Katalysator-Wirkung nicht ab und halte Wind und Wetter Jahrzehnte Stand. Eine Dachfläche von 200 Quadratmetern, die mit Dach-Steinen der neuen Oberflächenbeschichtung eingedeckt sei, zersetze jedes Jahr die Menge Stickoxide, die ein PKW mit Euro 4-Norm durchschnittlich auf rund 17.000 km erzeuge. Dies hätten Untersuchungen am Institut Explorair in Frankreich ergeben. Neben diesen umweltaktiven Eigenschaften seien auch selbstreinigende Effekte der Photokatalyse beobachtet worden. Algen und Flechten, die häufig Dächer befallen, würden durch die neue Beschichtung zersetzt und mit dem Regen abgewaschen. Leser KommentareC. Körner (Gastkommentar) schrieb am 16.08.2009 um 19:42:00:
Wird bei der Herstellung von TiO2 immer noch die Dünnsäure als Abfallprodukt entstehen, gegen deren Verbrennung und Verklappung auf See wir so erfolgreich gekämpft haben? Geht das von Neuem los????? |