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24.01.2011

Boom bei Blockheizkraftwerken

2010 so viel Zuwachs wie noch nie

Berlin. Im Jahr 2010 wurden in Deutschland so viele Blockheizkraftwerke verkauft wie nie zuvor. Für 2011 wird erwartet, dass der Absatz der strom- und wärmeproduzierenden Kleinkraftwerke um nochmals mindestens 10 Prozent steigt.

Die gemeinnützige co2online GmbH hat 950.000 Beratungsanfragen ausgewertet und errechnet: Rund 50 Millionen Tonnen des klimaschädlichen CO2 können bis 2050 insgesamt vermieden werden, wenn geeignete Gebäude mit Blockheizkraftwerken ausgestattet würden. Dies entspricht in etwa den jährlichen Emissionen von zehn großen Kohlekraftwerken. "Blockheizkraftwerke arbeiten aufgrund des Kraft-Wärme-Kopplungsprinzips und der Nähe zum Verbraucher sehr effizient, sie lohnen sich aber bisher vor allem für Mehrfamilienhäuser oder Siedlungen", sagt Sebastian Metzger, Projektleiter des Energiesparclubs von co2online. Auf www.energiesparclub.de zeigt das interaktive "BestPractice Archiv" neue Beispiele für erfolgreiche Blockheizkraftwerk-Projekte. Damit erhalten Modernisierungsinteressenten Informationen und Erfahrungen aus der Praxis und Kontaktdaten von kompetenten Planungsbüros und Handwerkern, außerdem motivieren die positiven Beispiele zum Nachmachen.

Neues Informationsangebot zu Blockheizkraftwerken

Für einen effizienten Betrieb benötigen Blockheizkraftwerke einen über das Jahr konstant hohen Wärmebedarf, weshalb sie sich bisher selten für Einfamilienhäuser lohnen. Speziell für diesen Anwendungsbereich konzipierte kleine Anlagen sind aber bereits in der Erprobungsphase und werden voraussichtlich in den nächsten Jahren auf dem Markt eingeführt. Zu den bereits erhältlichen Anlage gehört der Lion des sauerländischhen Unternehmens Otag. Nähere Informationen finden Sie in den entsprechenden Berichten auf energie-info.net.

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Michael Ganz (Gastkommentar) schrieb am 25.07.2011 um 21:52:00:

Wer einen Eindruck erhalten will, welches Heizsystem in seinem Bestandsgebäude besonders wirtschaftlich arbeitet, sollte den Online-Heizsystem der Verbraucherzentrale nutzen (http://www.vz-nrw.de/heizsystemvergleich)
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