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26.08.2011

100 Euro pro Lampe sparen

Im September verschwinden weitere Birnen

Berlin. Glühlampen mit einer Leistung von mindestens 75 Watt dürfen zum 1. September nicht länger in den Verkauf gebracht werden. Auch die klaren 60-Watt-Birnen verschwinden vom Markt. Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen der EU, Mindeststandards für die Energieeffizienz von Lampen einzuführen. Damit werden ineffiziente Leuchtmittel - wie die herkömmliche Glühlampe - schrittweise vom Markt genommen.

Verbraucher profitieren von dieser Regelung, denn sie können durch den Kauf effizienter Lampen ihre Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent senken. Nach Berechnung der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bringt allein der Austausch einer 60 Watt-Glühlampe gegen eine 11 Watt-Energiesparlampe über die gesamte Lebensdauer der Lampe eine Stromkostenersparnis von rund 100 Euro (Strompreis 21 ct/kWh) bei gleicher Lichtleistung.

Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt Verbrauchern, keine Glühlampen auf Vorrat zu kaufen. Stattdessen sollten sie die Gelegenheit nutzen und jetzt in ihrem Haushalt sämtliche Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzen. Dabei muss sich niemand Sorgen machen, kein passendes Ersatzmodell zu finden. Denn Energiesparlampen sind in vielen verschiedenen Farben und Formen erhältlich. Beim Lampenkauf sollten Verbraucher auf die Lichtfarbe achten. Wer eine Energiesparlampe möchte, die warmes, gemütliches Licht ausstrahlt, sollte sich für eine Lampe mit einer Farbtemperatur 2.700 Kelvin oder weniger entscheiden.

Eine weitere, effiziente Alternative zu Glühlampen sind LEDs (Light Emitting Diodes). Sie zeichnen sich durch einen sehr niedrigen Energieverbrauch und eine hohe Lebensdauer von bis zu 20.000 Stunden aus. LEDs kommen bislang vor allem bei Spezialanwendungen zum Einsatz - bei Taschen- oder Fahrradlampen oder als Hintergrundbeleuchtung in Displays. LEDs mit Standardfassungen sind bislang noch deutlich teurer als Energiesparlampen. Geht man aber davon aus, dass der Preis für diese Modelle langfristig sinken wird, so werden sie zunehmend als Ersatz für Glühlampen mit niedriger Wattzahl bis 40 Watt interessant.


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Wilhelm Herbi (Gastkommentar) schrieb am 26.08.2011 um 14:58:00:

Die derzeitigen sogenannten Energiesparlampen müssen auch vom Markt genommen werden. Quecksilber und andere Schadstoffe in die Wertstoff-Rückführung.
Nur noch LED, danach kann man alle Uranböcke unterirdisch weiterstrahlen lassen, dem Bundstag heimleuchten und die Schmiergeld-Lobby im Dunkeln stehen lassen.

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