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18.05.2011

Nicht alle wirklich hitzefest

Test in Berlin zeigt Unterschiede bei Solarmodulen auf

Schnitt beim Extrem-Test gut ab: Antaris Solar-Modul AS M 185. Schnitt beim Extrem-Test gut ab: Antaris Solar-Modul AS M 185.
Ohne Sonneneinstrahlung geht bei Solarmodulen gar nichts. Doch wenn es zu sonnig – und damit zu heiß – wird, dann kann das negativen Einfluss auf die Modulleistung haben. Auch starke Temperaturschwankungen sind nicht jedes Moduls Sache.

In einer Vergleichsstudie hat das Berliner Photovoltaik-Institut (PI) jetzt Solarmodule verschiedener Anbieter auf ihr Verhalten unter extremen Temperaturbedingungen getestet. Dabei wurden die Module in einer Klimakammer großen Temperaturschwankungen ausgesetzt, die von -40°C bis 85°C reichten. Ultimative Bewährungsprobe des Tests war eine Zeitspanne von knapp acht Stunden bei über 85°C sowie eine Stunde bei einem Hitzegrad von mehr als 100°C, die überdauert werden musste.

Nach Abschluss des Experiments wurde deutlich, dass nicht alle Module den extremen Temperaturen und Temperaturschwankungen gleichermaßen gewachsen waren. Zum Teil waren optische Schäden festzustellen und anschließende Leistungstests offenbarten teils deutliche Leistungsminderungen der temperaturgeprüften Module. Wie Antaris Solar jetzt mitteilte, wurde auch das firmeneigene Modul vom Typ AS M 185 getestet. Es kam ohne Materialschäden aus der Klimakammer und auch das anschließende Flashen erbrachte unverminderte Leistungswerte.

„Unser Experiment hat bestätigt, dass Temperaturwechsel und extreme Gradzahlen nicht von allen Solarmodulen gleichermaßen gut verkraftet werden“, so fasst Dr. Ilka Luck von der PICON Solar, die die Qualitätssicherungsmaßnahmen am Photovoltaik-Institut Berlin für Antaris betreut, das Ergebnis des Experiments zusammen.

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