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Energie am StückMit Scheitholz preiswert heizen - Brennholz richtig lagernHolz ist einer der ältesten Energieträger der Menschheit. Mit der Industriealisierung wurde von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl oder Gas verdrängt. Mittlerweile ist er allerdings wieder auf dem Vormarsch. Denn die fossilen Brennstoffe werden in absehbarer Zeit erschöpft sein. Und schließlich verbrennt Holz Kohlendioxidneutral, es wird kein zusätzliches Kohlendioxid freigesetzt, was nicht von nachwachsenden Bäumen wieder aufgenommen wird. Angesichts der Klimadiskussion ein wichtiges Argument. Die preiswerte Art zu heizen: Scheitholz.Neben weiter verarbeiteten Formen wie Pellets oder Holzbriketts ist nach wie vor Stückholz bzw. Scheitholz sehr beliebt, weil es in der Regel die preiswerteste Art ist, sein Heim zu heizen. Einerseits haben die Hersteller mittlerweile entsprechende Anlagen für Zentralheizungen entwickelt, die gegenüber früher angebotenen Typen deutlich mehr Komfort bieten. Andererseits erfreuen sich auch Kachelöfen und Heizkamine einer deutlich zunehmenden Beliebtheit, weil sie mittlerweile sehr effizient mit dem Holz umgehen und außerdem für besondere Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden sorgen. Fast alle Holzsorten sind für die Verwendung zur Feuerung in geschlossenen Brennräumen geeignet. Nicht alle liefern allerdings den gleichen Heizwert. Am häufigsten wird Buchenholz benutzt, dessen Brennwert bei 1850 kW/h pro Raummeter liegt. 18,6 Raummeter würden damit ungefähr 3000 Litern Heizöl oder 3420 Kubikmetern Gas entsprechen. Harthölzer wie Eiche und Buche, aber auch Birke und Obsthölzer sind wegen der besseren Energieausbeute und des ruhigen Flammenbildes besonders beliebt. Woher beziehen? Kaminholz lässt sich über den Holzfachhandel beziehen, in ländlichen Regionen auch über Landwirte oder Forstämter. Die Preise differieren (nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher Transportwege) erheblich. Der Schüttraummeter Buche ist auf dem Land oft schon für 55 bis 60 Euro zu haben, kostet aber in Großstädten manchmal auch schon das Doppelte. Richtig lagern So sieht die optimale Brennholz-Lagerung aus. Grafik: www.ibt-kraemer.deWer feuchtes Holz verfeuert, verschenkt nicht nur jede Menge Energie, die dafür benötigt wird, das Wasser im Holz zu verdampfen, er riskiert auch sogenannte Versottungen im Kamin. Außerdem bildet sich im Kaminofen oder Kachelofen ein hartnäckiger Rußbelag, der sich auch auf den Glasscheiben niederlässt und relativ schwer zu entfernen ist. Wer sich nicht sicher ist, ob das gelieferte Holz noch gelagert werden muss, kann das leicht testen. Wenn man gleichgroße Holzstücke vergleicht, erkennt man frisches Holz leicht am Gewicht. Es ist fast doppelt so schwer. Außerdem bilden sich beim Verbrennen Bläschen an den Schnittstellen und es pfeift und zischt im Ofen. Richtig heizen Beim Heizen gilt: Scheite, die man mit beiden Händen umfassen kann, sind schmal genug, alles andere ist zu dick. Beim Heizen die vom Hersteller angegebene Leistung beachten; Faustregel: 1 Kilogramm Scheitholz liefert 4 Kilowatt. Ist ein Ofen mit 2 Kilowatt gelistet, sollte nicht mehr als ½ Kilogramm Holz zur gleichen Zeit verheizt werden, um nicht auf Dauer Schäden an der Metallkonstruktion zu riskieren. Die Lüftungsklappe wird erst geschlossen, wenn noch Glut und keine Flamme mehr zu sehen ist, sonst entstehen beim Verbrennen unnötig hohe Schadstoffmengen und Energie geht verloren. Leser KommentareGast schrieb am 17.12.2009 um 17:22:00:
Gastkommentar von Heinz:
Ich kann Buchenholz bekommen welches durch Pilz befallen ist. Wirkt sich der Pilzbefall auf die Heizleistung aus? Gast schrieb am 09.07.2009 um 14:24:00:
Gastkommentar von akki:
Hallo zusammen, wir heizen seid ca. 3 jahren unser altes Haus mit einem Kaminofen. Konnten dadurch fast 70% Gaskosten einsparen. Jetzt haben wir im Garten eine Birke gefällt und gleich in kleine Scheite gespalten und gestapelt. Der Stapel ist aber noch nicht abgedeckt. Ein Bekannter sagte jetzt, das wäre nicht gut, weil das Holz durch den Regen immer wieder nass wird und dann wieder trocknet und dadurch an Brennwert verliert!! Stimmt das?? Weiß das jemand? Gruß akki Gast schrieb am 31.03.2009 um 17:08:00:
Gastkommentar von Mein Name:
Hallo Ramona, Holz natürlich im freien lagern, wegen Schimmel und Pilzbefall. Holz spalten, sägen auf gewüntschte länge und dann setzen, ca. 7-9 Monate im freien lagern. Davon ca. 3-4 Monate ohne Überdachung dann überdachen. Denn Holz trocknet am schnellsten und besten mit Wind, Sonne und Regen. Regen? Durch Wasser,dann wieder Sonne und das mehrmals wiederholt spaltet sich das Holz auf, es bekommt kleine Risse und trocknet somit schneller und besser. Natürlich das Holz überdachen wenn es ca. 14Tage nicht geregnet hat. Wenn es Sofort überdacht wird sollte es ca. 14-16 Monate im freien lagern. Mach es so wie es dein Vater schon Jahrzente lang macht. Die alten Herren haben meistens die besseren Erfahrungen. Ich hoffe dass ich Dir weiter helfen Konnte. MfG. Uli Gast schrieb am 19.03.2009 um 14:32:00:
Gastkommentar von Gerd:
Hallo Ramona,habe eben Deine Anfrage gelesen. Die Antwort findest Du eigentlich auf dieser Seite. Holz nie in geschlossenen Räumen lagern, sonst Schimmelbildung möglich. Deine Methode ist die Bessere und ich gebe Dir Recht. Gast schrieb am 11.03.2009 um 08:36:00:
Gastkommentar von thomq:
also ich habe kürzlich für einen raummeter buchenholz 52 € bezahlt - fertig gespalten und trocken inkl. anlieferung. Gast schrieb am 10.03.2009 um 15:40:00:
Gastkommentar von Wolfgang:
natürlich: Kubikmeter ! Gast schrieb am 10.03.2009 um 15:37:00:
Gastkommentar von Wolfgang:
Mit Scheitholz preiswert heizen - so die Überschrift - Wenn gleich darunter steht, dass man rechnerisch 18,6 Meter Holz mit 3.000 Liter Heizoel bzw. 3420 Kubickmeter Gas vergleichen kann ist die Ersparnis nicht so groß. Hier bei uns kostet der Meter Holz ~120,00 €uro. Oder habe ich jetzt falsch gerechnet ?? Gast schrieb am 22.02.2009 um 14:30:00:
Gastkommentar von Herrmann R.:
Hallo zusammen, ein Leinenlappen in der Grösse eines Spüllappens, leicht feucht und in etwas Asche getupft, ist das beste Werkzeug für die Reinigung de Ofentürglasscheibe. Danach mit etwas Zeitungspapier nachwischen. Kein anderes Mittel kann hier mit. Dazu kommt, dass es Umweltfreundlich ist wie Holz. Gruß Herrmann R. Gast schrieb am 21.01.2009 um 14:24:00:
Gastkommentar von ramona:
hallo zusammen, ich und mein mann haben im moment ein grosses streit thema:welches Holz ist besser Luftgetrocknet in einer umgebauten alten Scheune ohne Sonne oder wie Ich meine im Sommer von der Sonne abtrocknet das nach und nach abgetragen und in einer Holzschupfe sauber aufgeschlichtet wird so wie es mein Vater Jahrelang schon gemacht hat und es vom arbeitstechnischen aber aufwendiger ist da man es ja erst sägen dann spalten dann warten bis von der sonne trocken und dann Holzschupfe schlichten.mein Mann meint besser in der umgebauten scheune sägen ,spalten auf einen Haufen werfen und wenn ich Holz für den ofen brauche welches holen. Holz lager im moment seit ca 1 bis 3 drausen abgedeckt in ca 1m langen Stämmen aufeinandergestapelt. bitte um baldige Antworten und nützliche Tips und natürlich wer Recht hat ich oder mein Mann Danke schon in Vorraus Mit freundlichen Grüssen Ramona Gast schrieb am 05.01.2009 um 17:45:00:
Gastkommentar von thomq:
ich habe einen specksteinofen, der nach dem abbrennen noch 12 stunden die wärme hält. ich entferne nach dem abbrennen die restliche glut und fülle den ofen dann mit 3-4 scheiten für den nächsten tag. durch die ärme im ofen trocknet diese holz noch weiter herunter, so dass ich zum anfeuern nur noch ein papiertaschentuch benötige. mein holz trocknet mindestens 2 jahre gespalten im carport und mein schornsteinfeger meint, unser schornstein sei einer der saubersten in seinem kehrbezirk. übrigens lassen sich auch getrocknete eicheln oder kastanien hervorragend verbrennen, jedoch nur in geschlossenen öfen. Gast schrieb am 16.12.2008 um 15:38:00:
Gastkommentar von Jackl:
Hallo Mein Name, Kastanie, genauso wie Walnuß reinigen den Kamin, weil sie gerbsäurehaltig sind, die beim Abbrennen frei wird. Beizu viel, greift sie die Schamotte an. e.Schlang: Einen versotteten Kamin reinigt reinigt am besten der Rußkratzer (Kaminkehrer) durch Kehren oder wenns zu weit fortgeschritten ist, durch Ausbrennen. Gast schrieb am 07.12.2008 um 10:56:00:
Gastkommentar von Marcus:
Habt habt ihr schon mal über kostenloses Holz gedacht? Ich hole mein Holz von Sammelplätzen von Baumschnitt und Gartenabfällen. Denkt jetzt nicht das ich kein Geld habe, aber wenn ihr das mal anseht, was dort manch mal liegt. Ich hole schon 2 Jahre solches Holz, jetzt kann ich schon 2 Winter feuern! (von Oktober bis ungefähr Mai). Überlegt das auch mal. Gast schrieb am 05.10.2008 um 22:28:00:
Gastkommentar von Leonardito:
Ich bin überrascht, wieviel daran gesetzt wird, CO2 Emissionen zu reduzieren... obwohl... Feuerstellen sollen richtig ausgenützt auch Mobiltelefonie ersetzen... Gast schrieb am 25.09.2008 um 17:43:00:
Gastkommentar von Pe.So.:
Bin beruflich viel bei Landwirten zum Sägen und Spalten von Holz. Die lassen zumeist das Holz gleich welcher Art ( aber doch meistens Fichte ) gespalten und ungespalten ca. 1-3 Jahre aufgebeigt und unabgedeckt liegen , oft sogar noch im Wald. Erst im Verbrauchsjahr wird im Frühjahr aufgesägt und an einem luftigen und trockenen Örtchen ( auch bevorzugt Ostseite am Haus) zum finalen Trocknen geschlichtet. Der beste Spruch von einem Landwirt war : " Mein Ofen ist Anspruchslos , er frisst was er bekommt , Hauptsache es kostet nichts " - und da hat er Recht, ganz gleich ob Pappel oder Buche , nur warm machen muß es. Gast schrieb am 24.09.2008 um 09:14:00:
Gastkommentar von Mein Name:
Hallo, das freut mich dass ich so viele guet Infos gefunden habe:-)) Warum reinigt Kastanienholz den Kamin ??? Gast schrieb am 23.09.2008 um 18:13:00:
Gastkommentar von oli:
hallo ich habe mein holz seit anfang des jahres drausen sitzen aufgerissen und 1 m stücke weiss einer wie hoch die restfeuchte sein darf befohr ich es in einen gut zierkulierenden schuppen setzen kann danke schon mal Gast schrieb am 19.09.2008 um 19:48:00:
Gastkommentar von Jörg:
Info an Holzwurm. Der Heizwert von den meisten Harthölzern ( Eiche Buche Ahorn )liegt im Schnitt bei ca. 1900 Kwh pro Raummeter. Fichte und seine Brüder liegen im schnitt bei 1600 kwh. Macht rechnerisch rund 20 %. Such mal im Netz unter Heizwerte Holz. Gruß Jörg Gast schrieb am 16.09.2008 um 11:33:00:
Gastkommentar von Holzwurm:
wer hat Erfahrung bzw. wer kann mir Auskunft geben über den Heizwert von Brennholz? Um wieviel % ist der Heizwert eines Sters (=1 Raum- meter) Buchenholz höher als der eines 1 Sters Fichtenholz (bei gleichem Trockenheitsgrad)? Gast schrieb am 14.09.2008 um 13:13:00:
Gastkommentar von Klaus:
Ein schönes Bildchen haben Sie da. Aber so läuft es garantiert nicht! Warme Luft steigt nach oben. Gast schrieb am 12.09.2008 um 17:48:00:
Gastkommentar von Manfred:
und mit der kalten Asche aus dem Schwedenofen mit Zeitungspapier über die Glasscheibe gewischt und der Russ ist verschwunden............. Gast schrieb am 25.08.2008 um 19:04:00:
Gastkommentar von Stephany:
Heize seit Jahren mein altes Haus (150qm) ausschließlich mit einem Grund- und einem Schwedenofen. Vorzugsweise verbrenne ich Buche, Eiche, Esche, Kirsche aber auch Birke, Kastanie usw. Nach dem Einschlag spalte ich die Stämme und lassse sie je nach Art 1-2 Jahre im Wald liegen, bevor ich sie aufschneide. Das Holz wird luftig gelagert und nur von oben gegen Nässe geschützt. Mein Verbauch liegt bei ca 8 Rm auf 12 Monate. Gast schrieb am 18.08.2008 um 21:17:00:
Gastkommentar von boller:
habe die beste erfahrung, bei fersottetem kammien ,mit kastanienholz gemmacht .das kammin wird wie neu. Gast schrieb am 26.07.2008 um 20:13:00:
Gastkommentar von Mondo:
ich bin neuanfänger mit einem Holzofen. Die Kommentare haben mir ein gutes Stück weitergeholfen, vielen Dank. Gast schrieb am 10.05.2008 um 21:33:00:
Gastkommentar von Holzhacker:
1RM Buchenholz getrocknet wiegt ofenfertig 450 kg. Ergo sind 1000 kg keine 4,5 RM sondern ganz knapp über 2RM Gast schrieb am 19.03.2008 um 12:41:00:
Gastkommentar von mein Name:
Man sieht immer Angebote für 1000 kg Buche zum preis von ca 270€. Wenn 1RM Buche ca. 60€ kostet wiviel gewicht hat dieser denn? Dann müssten 1000kg ja ca 4.5 RM sein, ist das Richtig? Gast schrieb am 17.02.2008 um 10:23:00:
Gastkommentar von Wolle:
Ich verbrenne jedes Holz, hauptsache es ist vernünftig abgelagert und natürlich unbehandelt! Jeden Tag 1-2 Stück Birke in den Ofen reinigt sogar den Schornstein! Gast schrieb am 04.02.2008 um 10:48:00:
Gastkommentar von Josef:
Ich habe eine Grundofen und heize ihn mit ein drittel Weich- und zwei drittel Hartholz damit mein konplettes Haus . Benötige pro Jahr ca. 4 Ster Holz in meinem (fast)Passivhaus. Kosten ca. 200 €. Warmwasser wird mit Sonne erzeugt. Gast schrieb am 14.01.2008 um 10:51:00:
Gastkommentar von martin.c:
Heize Pappelholz auch in meinem Schwedenofen und muß nur mal gegenüber Hartholz mehr auflegen. mein Tip pappelholz nicht gleich abdecken sondern erst mal ne Zeit dem Wetter überlassen lasse es 1 Winter so sitzen,dann abdecken,vorher aber zumindest aufspalten denn es wird extrem Hart. damit habe ich festgestellt daß das Holz im Ofen etwas länger anhält.Ist so auch billiges heizen. Gast schrieb am 26.11.2007 um 12:06:00:
Gastkommentar von e. Schlang:
wie bekommt man einen versotterten Kamin wieder hin ? Gast schrieb am 15.11.2007 um 11:20:00:
Gastkommentar von R. Kimmel:
Die Holzfeuchte ist nicht gleich der Wassergehalt des Holzes. Dies ist ein weitverbreiteter Irrtum. Eine Restfeuchte von z.b. 25% entspricht einem Wassergehalt von 20%. Richtig ist das der Wassergehalt gem. Bundesimmessionschutzgesetz bei 20% liegen muß. Gast schrieb am 13.11.2007 um 09:10:00:
Gastkommentar von I.Buiting:
Geeignet ist jede Holzart. Wärme wird immer erzeugt. Der Brennwert ist der unterschied. Heize meinen Holzvergaser nur mit Weidenholz. Alles Prima. Geringe Kosten. Gast schrieb am 03.11.2007 um 11:31:00:
Gastkommentar von H.Claassen:
Bei den verschiedenen Brennholzarten (Scheitholz) ist darauf zu achten das der Restfeuchtegehalt im Holz unter 20% liegen muß (Bundesimmessionsschutzgesetz). Gast schrieb am 28.10.2007 um 19:12:00:
Gastkommentar von M. Wilke:
Pappel, Weide und Linde gehören zu den Weichhölzern, die relativ schnell abbrennen und wenig Energie liefern. Sie sind für Kamin und Kachelofen deshalb weniger geeignet. Gast schrieb am 22.10.2007 um 12:14:00:
Gastkommentar von Fromme Hubert: Ist Weidenholz ebenfalls als Brennholz geeignet ?? |