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LED-Lampen noch sehr teuerAber: Qualität hat sich deutlich verbessertEnergiersparlampen haben in der Qualität deutlich aufgeholt. Das geht aus einem Schnelltest der Stiftung Warentest hervor. Zwar wurden noch keine Testnoten vergeben. Immerhin sei diese Lichtquelle der Zukunft aber auf dem richtigen Weg, heißt es.Ob sich die Anschaffung lohnt, muss allerdings weiterhin geprüft werden. Denn die LED-Systeme, die mittlerweile in 12- und 230 Volt Ausführung zu haben sind, können richtig viel Geld kosten. Zwischen 8,99 und 85 Euro werden für die 14 LED-Lampen berechnet, die von der Stiftung Warentest unter die Lupe genommen wurden. Einige seien bereits ähnlich effizient wie Energiesparlampen. LED-Lampen funktionieren mit Halbleiterkristallen, die der Strom zum Leuchten anregt. Die kompakte Bauform ermöglicht neue, interessante Beleuchtungslösungen. Die Zeitschrift test kritisiert allerdings, dass einige der geprüften LED-Lampen statt der angekündigten „High power“ eher ein müdes Schimmern zeigen. Ihre Helligkeit war im Test geringer als die einer 25-Watt-Glühbirne. Doch es gibt auch Lichtblicke: Die neuen, etwas stärkeren LED-Lampen erzielten mehr Helligkeit. Mit Abstand am hellsten erwies sich eine Lampe, die mit 662 Lumen (Maß für die Helligkeit) sogar mehr Licht als eine 60-Watt-Glühbirne produzierte. Vorteil der LED-Technik: Die Lampen erzeugen viel Licht aus wenig Strom. Sie brauchen nur 1,2 bis 8,6 Watt. Die Lichtausbeute liegt im Test deutlich über der herkömmlicher Glühlampen und ähnlich hoch wie bei Energiesparlampen. Wer alte Glühbirnen durch LED-Lampen ersetzt, spart viel Strom. LED-Lampen lohnen sich aber nur dort, wo sie oft und lange brennen. Das Angebot an Lichtfarben erwies sich im Test als erfreulich vielfältig und reichte von warmweiß (2 700 Kelvin) bis ins bläulich kühle Tageslichtweiß (7 200 Kelvin). Bei der Farbwiedergabe schnitten die meisten LED-Lampen besser ab als Energiesparlampen. Sie eignen sich zum Beispiel auch zum Anstrahlen wärmeempfindlicher Kunstwerke. Niedrige Wattzahlen und hohe Lichtausbeute sorgen dafür, dass sich die Lampen außen kaum erwärmen. Im Unterschied zu (Halogen-)Glühlampen besteht bei ihnen kaum Verbrennungsgefahr. Sie eignen sich auch fürs Kinderzimmer. Die Lebensdauer der LED-Lampen setzen viele Anbieter nach Ansicht der Tester aber zu optimistisch an. Lemnis nennt beispielsweise 50 000 Betriebsstunden für seine Lighting Pharox LED Bulb. Im Test fielen beide Prüfmuster schon nach weniger als 1 000 Stunden aus. Andere Spots büßten zu schnell an Helligkeit ein. Wer LED-Lampen kauft, sollte deshalb den Kassenbon aufbewahren. Die Tester raten zur Reklamation, wenn die Lampen vorzeitig dunkler werden oder ganz ausfallen. Leser KommentarePaule1980 schrieb am 03.06.2010 um 10:13:00:
Zum Thema "teuer" bzw. "fallen zu schnell aus" muss ich sagen, dass ich diesbezüglich andere Erfahrungen gemacht habe - also meine LED-Lampen (und ich habe nahezu die gesamte Wohnung ausgestattet) sind bisher noch gar nicht ausgefallen und waren beileibe nicht teuer... Ich habe sehr gute Erfahrungen (bzgl. Service, Qualität etc.) bei www.led-direkt24.de gemacht...(nein ich bin nicht Betreiber dieses Shops...) :-) |